Rekordergebnis bei Apple
Apple kann sich über eine Rekordbilanz freuen. Vor allem das iPhone und das iPad haben im dritten Quartal 2010 für Umsatzzahlen in gigantischer Höhe gesorgt.

Im Berichtszeitraum, der am 26. Juni endete, stieg der Apple-Gewinn um 78 Prozent auf 3,25 Milliarden US-Dollar. Vor einem Jahr waren es 1,83 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz schnellte um 61 Prozent auf 15,7 Milliarden Dollar hoch. Der Gewinn pro Aktie betrug 3,51 US-Dollar, 75 Prozent mehr als vor einem Jahr.
«Es war ein phänomenales Quartal, das unsere Erwartungen rundum übertroffen hat», so Apple-CEO Steve Jobs am Dienstagabend in Cupertino. Das iPhone 4 bescherte Apple den erfolgreichsten Produktstart der Firmengeschichte. Zudem habe das iPad einen «wahnsinnigen Start» hingelegt und auch der Mac-Absatz sei so hoch wie nie zuvor. Zudem verwies Jobs in üblicher Weise auf «fantastische neue Produkte», die Apple noch in diesem Jahr lancieren wolle.
Erneut hat Apple mehr Macs denn je verkauft. Im dritten Quartal waren es 3,47 Millionen Stück - 100'000 über dem bisherigen Rekordwert und 33 Prozent mehr als die 2,6 Millionen Einheiten des Vorjahres. Wie Apples Finanzchef Peter Oppenheimer betonte, ist der gesamte PC-Markt gegenüber dem Vorjahr nur um 22 Prozent gewachsen. Insbesondere hat Apple viele Notebooks verkauft, 71 Prozent oder 2,47 Millionen Stück der verkauften Rechner waren MacBooks, MacBooks Pro und MacBooks Air. Vom MacBook und dem MacBook Pro hatte Apple im Berichtszeitraum jeweils neue Modelle vorgestellt. Der Mac habe zuletzt in 17 Quartalen in Folge ein stärkeres Wachstum als der Rest des Marktes gezeigt, dennoch sei der Marktanteil noch relativ niedrig, es bestehe also weiter grosser Raum für Wachstum, meint Apple-COO Tim Cook.

Das iPad – geht weg wie warme Weggli
Vom iPad hat Apple im dritten Quartal 3,27 Millionen Stück verkauft. Dies hat 2,17 Milliarden US-Dollar Umsatz in die Apple-Kassen gespült. Tim Cook vergleicht den Erfolg des iPad mit der Markteinführung des iPod vor bald neun Jahren. Damals habe man etwas mehr als 20 Monate gebraucht, um die erste Million Geräte abzusetzen, das iPad mache daher einen «phänomenalen Unterschied» aus. Der Markt, den das iPad definiere, sei «sehr gross». Apple strenge sich an, die Produktionskapazitäten zu erhöhen.



