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Android 8.0 Oreo: Das ist neu, das ist anders

Googles finales Android-Update steht bald für weitere Geräte bereit. Unser Praxistest!

von Simon Gröflin 22.08.2017

Nun ist es offiziell: Pünktlich zur totalen US-Sonnenfinsternis hat Google die neue Android-Version 8.0 angekündigt. Das Update soll vorerst in Wellen für Googles Pixel- und Nexus-Geräte verteilt werden. Zu unserem Testzeitpunkt (heute) liess sich das Update bereits einspielen. Gefallen ist nun auch definitiv der Name «Oreo», worauf bereits im Vorfeld zahlreiche Indizien hindeuteten. PCtipp hat Android Oreo seit der ersten Beta-Version immer wieder getestet. Zeit für eine Bilanz.

Der Schleier ist gelüftet: Android 8.0 hört nun tatsächlich auf den Beinamen «Oreo» Der Schleier ist gelüftet: Android 8.0 hört nun tatsächlich auf den Beinamen «Oreo» Zoom© sgr / nmgz

Die wichtigsten Neuerungen

Gleich vorweg: Es sind unter dem Strich eher kleinere, aber gewichtige Neuerungen. Vordergründig geschraubt wurde an der Akkulaufzeit, der Performance und an den vielen Einstellungen. Man merkt nun auch, dass das Betriebssystem deutlich schneller startet. Zumindest stürzen in der letzten Version viele Apps nicht mehr ab. Offenbar wurde bei vielen Anbietern, insbesondere bei den Streaming-Apps, diesbezüglich noch ein letztes Mal an der App-Kompatibilität gefeilt.

Da und dort bietet Android Oreo viele neue Detaileinstellungen Da und dort bietet Android Oreo viele neue Detaileinstellungen Zoom© sgr / nmgz

Mehr Schnelleinstellungen

Android 8.0 behält übrigens die bisherige Status-Bar, allerdings nur mit kleinen Detailänderungen. Zog man diese unter Android 7.1 bisher nach unten, sah man die Zeit, den Tag bzw. das Datum und den Schnelleinstellungs-Button. Unter Android Oreo bekommt man auch die Netzwerkverbindung (Wi-Fi und mobile Daten) und den Batteriestatus zu sehen. Das gefällt uns sehr gut. In der letzten Preview-Version gabs zudem einen weissen Hintergrund beim ausklappbaren Menü für die weiteren Schnelleinstellungen.

Autovervollständigen

Android Oreo ermöglicht es endlich, auch Informationen wie Passwörter und Adressen in Formularen per Autovervollständigung nachzufüllen. Man kennt das ein wenig von iOS; allerdings geht das dort nur mit ein paar wenigen Apps wie Amazon. Unter Android 8.0 profitieren von dieser Möglichkeit letzten Endes vor allem Passwort-Manager. Dazu hat Google jetzt die Programmierschnittstelle (API) für Entwickler freigelegt.

Die neue Autofill-API ermöglicht auch anderen Apps das automatisierte Abfüllen von Formularen Die neue Autofill-API ermöglicht auch anderen Apps das automatisierte Abfüllen von Formularen Zoom© Screenshot / PCtipp

Intelligentere Texterkennung

Wenn Sie nun unter Android 8.0 einen Teil einer Adresse oder einer Telefonnummer markieren, erkennt die Software schneller, welche Teile zusammengehören. Ausserdem soll Android Oreo gleich registrieren, worum es geht. Beispiel: Tippt man jetzt doppelt auf eine Zeile wie «Stadthaus Zürich», kann Google passende Interaktionsmöglichkeiten wie Google Maps anbieten. Es ist möglich, dass dieses Feature noch ausgebaut wird.

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