Das E-Bike fürs Wasser

Nach dem E-Bike für Stadt und Berge kommt eines fürs Wasser – der «Hydrofoiler» eines neuseeländischen Start-ups.

von Claudia Maag 20.06.2018

An E-Bikes, die kaum hörbar durch die Stadt flitzen, haben wir uns gewöhnt. Auch an jene Hobby-Mountainbiker, die überraschend schnell den Berg hochfahren, ohne einen roten Kopf zu bekommen und nach Luft zu ringen. Jetzt kommt das E-Bike fürs Wasser, wie das Fachmagazin Technology Review schreibt.

Das Fahren mit dem Hydrofoiler XE-1 sei wie das Erlernen des Velofahrens Das Fahren mit dem Hydrofoiler XE-1 sei wie das Erlernen des Velofahrens Zoom© Manta5

Der «Hydrofoiler» des neuseeländischen Start-ups Manta5 gleitet auf zwei Carbonflügeln durchs Wasser. Die hintere Spannweite beträgt 2 Meter, der Frontflügel 1,2 Meter. Die Folien-Tragflügel wurden speziell entwickelt, um einen optimalen Auftrieb bei niedriger Geschwindigkeit zu gewährleisten.

Als Antrieb des Propellers dienen Muskelkraft und ein 400-Watt-Elektromotor, der wasserdicht gemacht wurde. Wenn man nicht mehr in die Pedale tritt, geht man also nicht unter. Der Hydrofoiler selbst ist schwimmfähig und ruht auf seiner Seite, wenn der Benutzer nicht fährt. Der Elektromotor wird vermutlich für den Start benötigt, denn der Hersteller schreibt, der Start unter Wasser erfordere «eine spezielle Technik, die es zu beherrschen gilt». 

Das E-Bike fürs Wasser wurde für maximale Effizienz bei einem Fahrergewicht von 70 bis 90 Kilogramm entwickelt. Bei einer Person mit diesem Gewicht und bei ruhigem Wasser reiche der Akku laut Hersteller 80 bis 90 Minuten. Dies bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 6 bis 9 Knoten (11 bis 14 km/h).

Der internationale Vertrieb ausserhalb Neuseelands werde voraussichtlich in den nächsten Wochen verfügbar sein.

Lesen Sie mehr bei Technology Review.


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