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Erster Eindruck vom Galaxy Tab S: Kampfansage an Apple

Mit dem Galaxy Tab S bringt Samsung ein superdünnes High-End-Tablet mit beeindruckendem Amoled-Bildschirm. PCtipp konnte das neue Gerät bereits ausprobieren.

von Hannes Weber 13.06.2014

Neue Tablets von Samsung sorgen eigentlich nicht mehr gross für Aufregung. Zuletzt brachten die Koreaner fast im Monatsrhythmus neue Geräte, jüngst das Galaxy Tab 4 oder die Galaxy-Tab-Pro-Reihe. Doch selten hatte ein Tablet-Launch so viel Aufmerksamkeit erzeugt wie die Vorstellung des Galaxy Tab S, die in der Nacht auf heute in New York stattfand. Schon der Name lässt erahnen: Hier kommt was Besonderes. Denn die Bezeichnung «S» war bei Samsung bislang eigentlich für die Top-Modelle der Smartphone-Reihe reserviert. Wir konnten am Freitagmorgen in Zürich, nur wenige Stunden nach der Vorstellung der neuen Tablets, bereits selbst Hand anlegen.

Berauschende Amoled-Farben

Das wichtigste Merkmal des neuen Galaxy Tab S, das es in zwei Ausführungen mit 8,4 und 10,5 Zoll gibt, ist der Amoled-Bildschirm. Die Vorteile von Oled gegenüber LCD sind hinlänglich bekannt: kräftigere Farben, ein höherer Kontrast, geringerer Stromverbrauch. Bei seinen Galaxy-Smartphones setzt Samsung schon seit Jahren auf Amoled, was eine Unterart von Oled ist und für «Active-Matrix Organic Light-Emitting Diode» steht. Doch, was Tablets betrifft, sind Amoled-Bildschirme bis heute eine Rarität. Zwar brachte Samsung bereits vor über zwei Jahren mit dem Galaxy Tab 7.7 ein erstes Tablet mit Amoled-Bildschirm auf den Markt, durchsetzen konnte sich die Technologie bis heute aber im Tablet-Bereich nicht. Jetzt aber sei die Technologie ein gutes Stück weiter und die Produktionskosten deutlich gesunken, sodass die Zeit reif ist für einen neuen Anlauf.

Auf Fotos nur schwer zu erkennen: Farben wirken auf dem Amoled-Bildschirm des Galaxy Tab S (rechts) viel kräftiger Auf Fotos nur schwer zu erkennen: Farben wirken auf dem Amoled-Bildschirm des Galaxy Tab S (rechts) viel kräftiger Zoom

Beide Galaxy-Tab-S-Varianten haben ein Amoled-Display im 16:10-Format mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten. Vor allem auf dem 8,4-Zoll-Gerät sorgt das für eine hohe Pixeldichte, doch auch auf dem grösseren 10,5-Zoll-Modell werden Bilder äusserst scharf dargestellt. Viel beeindruckender als die Auflösung sind aber die kräftigen, leuchtenden Farben der Amoled-Displays. Entsprechend hochaufgelöste Videos damit zu betrachten, ist eine wahre Freude fürs Auge, wie wir im Hands-On feststellen durften. Zum Vergleich hatte Samsung auch einige aktuelle Galaxy-Tab-Modelle mit LCD-Bildschirmen am Start – der Unterschied bei Farbdarstellung und Kontrast ist enorm.

Auf Fotos lässt sich dieser Unterschied nur schwer festhalten, deshalb noch ein paar Zahlen zu den Amoled-Bildschirmen. Laut Samsung decken diese 94 Prozent des natürlichen Farbspektrums ab – bei herkömmlichen LCD-Bildschirmen betrage dieser Wert nur rund 73 Prozent. Samsung spricht zudem von einem um satte 100 Prozent stärkeren Kontrast.

Ebenfalls äusserst gut fällt die Blickwinkelstabilität der Amoled-Displays aus. Selbst wenn man fast waagrecht über das Display hinwegschaut, sind die Bildschirminhalte noch problemlos erkennbar.

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