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HTC hat 15'000 Vive-Brillen in 10 Minuten verkauft

Wie es scheint, hat HTCs Cyberbrille einen guten Marktstart hingelegt.

von Simon Gröflin 02.03.2016

HTCs Konkurrenzprodukt zur Oculus Rift hat laut der Taiwaner einen guten Start hingelegt. Wie HTCs VR-Chef gestern per Twitter verlauten liess, wurden mehr als 15'000 Einheiten innert der ersten 10 Minuten verkauft. Die HTC Vive ist seit dem 29. Februar vorbestellbar.

Shen Ye von HTCs VR-Abteilung zeigt sich auf Twitter erstaunt darüber, dass in den ersten 10 Minuten 15'000 Einheiten verkauft wurden.

Wie es im direkten Vergleich zur Oculus Rift aussieht, ist schwierig zu sagen. Bekannt ist nur, dass die erste voraussichtliche Liefermenge der Rift schon binnen 20 Minuten ausverkauft war. Wie hoch die erste Auflage der Oculus Rift war, hat bisher niemand vom Unternehmen verraten. Wie es aber scheint, kommt die Vive bei Fans, die sie eventuell schon testen konnten, sehr gut an. Das Headset wird nicht vor dem 5. April an Frühbesteller ausgeliefert. Ein paar Tage früher dürfte dagegen die Rift an die ersten Besteller ausgeliefert werden.

Die HTC Vive beinhaltet zwei Controller und die beiden Lasersensoren, um das Spielfeld aufzuspannen Die HTC Vive beinhaltet zwei Controller und die beiden Lasersensoren, um das Spielfeld aufzuspannen Zoom

Andererseits bleibt es schwierig einzuschätzen, wie hoch die Nachfrage nach den VR-Gadgets wirklich war. Die HTC Vive kostete hierzulande inklusive Liefergebühr (ohne Zollgebühren) 1056 Franken. Die Oculus Rift schlug mit 699 Euro zu Buche, war jedoch in der Schweiz direkt über den Hersteller noch nicht vorbestellbar.

Voraussetzung für den VR-Spielgenuss beider Cyberbrillen ist allerdings ein flotter Rechenknecht mit einer Top-Grafikkarte und einem schnellen Prozessor. Ein iPhone findet natürlich zum Launch bei einer wesentlich breiteren Masse Anklang als bei einem VR-Produkt für Enthusiasten, die schon die nötige Hardware haben.


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