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HTC Vive: Vorbestellungen ab dem 29. Februar möglich, auch in der Schweiz

HTC hat am Mobile World Congress den offiziellen Marktstart und den Preis seiner Cyberbrille bekannt gegeben. Der Release findet Anfang April statt.

von Simon Gröflin 22.02.2016

2015 wurde die HTC Vive zum ersten Mal am Mobile World Congress in Barcelona präsentiert. PCtipp hat die vorletzte Entwicklerversion in Zürich ausprobiert. Die finale Version mit zahlreichen Verbesserungen kann ab dem 29. Februar für 799 US-Dollar (Frankenpreis wird noch nicht kommuniziert) vorbestellt werden. Auch die Schweiz, Österreich und Deutschland sind unter den Auslieferungsländern aufgeführt. Erstbesteller erhalten das High-End-Gadget Anfang April.

Neu mit Smartphone-Funktionen

An der überarbeiteten Consumer-Version mit der optimierten Bildschirmhelligkeit findet sich ein verbesserter Kopfgurt. Im Gegensatz zur Oculus Rift sind zwei kabellose Controller dabei. In der Version, die wir getestet haben, fühlten sie sich trotz des noch unfertigen Designs ähnlich wie Wii-Remote-Controller an. Ausserdem enthalten sind zwei frei positionierbare Raum-Tracking-Scanner, die in der Vorversion noch auf Kamerastativen angebracht waren. Speziell: HTC setzt nun ebenfalls auf iOS- und Android-Interoperabilität. So wird man sogar Anrufe, Nachrichten und Kalendereinträge innerhalb der VR-Umgebung entgegennehmen können.

Nicht ganz günstig: Die HTC Vive kann ab dem 29. Februar vorbestellt werden Nicht ganz günstig: Die HTC Vive kann ab dem 29. Februar vorbestellt werden Zoom

Nicht ganz günstig

Noch immer hat der Hersteller keine genauen Mindestanforderungen für den PC kommuniziert. Geht man von der ähnlichen Hardware der Rift aus, ist hinsichtlich Grafikanforderungen mindestens eine Nvidia GeForce GTX 970 oder eine AMD Radeon R9 290 erforderlich, um einigermassen flüssig spielen zu können. In der Brille sind zwei Displays mit einer Auflösung von je 1920 x 1200 Pixeln verbaut, die mit 90 Bildern pro Sekunde befeuert werden. Mit rund 800 Dollar ist die Vive zwar teurer als die Rift. Dafür ist die Brille der Konkurrenz in technischer Hinsicht etwas überlegen. Dank kubischer Lasersensoren werden Spielfeld und Raumposition präzisiert. Zudem tragen die Hand-Controller mit den rückseitigen Triggern sehr zum immersiven Erlebnis bei. Je nach Spiel und Anwendung verwandeln sich damit die Hände etwa in Waffen, Pinsel oder in natürlich wirkende Hände.

In den Lieferumfang packt HTC die beiden VR-Anwendungen «Job Simulator: The 2050 Archives» und «Fantastic Contraption». Bei letzterer Applikation handelt es sich um eine schwebende Insel, auf der man als Spieler eine Maschine baut. Es gilt als wahrscheinlich, dass Valve als Partner langfristig mit einem breiten Spielangebot aufwarten dürfte.

Tags: HTC, HTC Vive

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