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Intel NUC und Compute Stick mit neuen CPUs

Intel erweitert sein Mini-PC-Sortiment um zahlreiche neue Modelle. Mit dabei sind Intel-NUC-PCs mit Skylake-Prozessoren und Intel-Iris-Grafik sowie Compute Sticks mit neuen Core-M- und Atom-Chipsets.

von Stefan Bordel 08.01.2016

Mini-PCs mit reichlich Leistung: Intel präsentiert auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas neue Modelle der NUC-Reihe mit Skylake-Prozessoren sowie Compute Sticks mit neuen Core-M- und Atom-Chipsets. Die Hardware-Upgrades versprechen insgesamt mehr Rechen- und Grafikleistung bei allen Modellen.

Intel Compute Stick: Die Neuauflage ist künftig mit Intel-Core-m5 und 4 GB Arbeitsspeicher erhältlich Intel Compute Stick: Die Neuauflage ist künftig mit Intel-Core-m5 und 4 GB Arbeitsspeicher erhältlich Zoom Besonders interessant dürfte die Neuauflage des Compute Sticks mit leistungsstarken Core-M-Chips sein. Während sich der Vorgänger noch mit einem Z3735F-Chipsatz und mageren 1 beziehungsweise 2 GB Arbeitsspeicher begnügen musste, ist der neue Compute Stick auch mit einer Core-m5-6Y57-CPU, 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB Datenspeicher erhältlich. Damit sollte die Neuauflage auch für Multitasking unter Windows 10 gerüstet sein, ausserdem reicht die Grafikleistung laut Intel auch für die 4K-Wiedergabe aus.

Die übrige Ausstattung umfasst je nach Modell WLAN-ac, Bluetooth 4.2 und Anschlüsse für MicroSD, USB 2.0 und USB. 3.0. Neben dem Top-Modell sind auch Varianten mit schwächeren Core-m3-6Y30- und Atom-x5-Z8300-Prozessoren erhältlich.

Neue Mini-PCs mit Skylake

Die neue Generation der beliebten Mini-Computer Intel-NUC ist künftig unter anderem mit den sparsamen Core-i3-6100U- und Core-i5-6260U-Chipsets erhältlich, die auch in modernen Ultrabooks zum Einsatz kommen. Zudem ist wieder ein Einsteigermodell mit Intel-Pentium-Quadcore erhältlich, das erstmals auch als kompletter Mini-PC mit 64-GB-Flash-Speicher, 2 GB RAM und vorinstalliertem Windows 10 ausgeliefert wird.

Das stärkere Core-Modell verfügt über die neue Intel-Iris-Grafik, die neben 4K-Wiedergabe auch das Spielen von weniger anspruchsvollen Games ermöglichen sollte. Die Ausführung mit Core-i3 muss sich allerdings mit einer Intel-HD-Graphics-520 begnügen.

Die neue NUC-Speerspitze mit i7-Chipset hat Intel hingegen noch nicht vorgestellt. Im Gespräch mit der US-amerikanischen Tech-Webseite Ars Technica hat der Hersteller aber die Ausstattungsdetails der neuen Version offenbart. So soll der Top-NUC mit einer 45-Watt-Skylake-CPU, Intel-Iris-Pro-Grafik und schneller Thunderbolt-3-Schnittstelle ausgerüstet sein.

Wann und zu welchen Preisen die neuen Intel-Modelle auf dem Schweizer Markt an den Start gehen, ist derzeit noch nicht bekannt.


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