iPhone X – das meinen die Experten

Das Jubiläums-Phone von Apple kostet 1200 Franken. Ist es das wert? Und was taugt das iPhone X generell? Wir haben uns umgehört.

von Florian Bodoky 03.11.2017

Das iPhone X (sprich: zehn, nicht etwa I-X oder EX), bringt zurück, was in der Schweiz schon totgesagt wurde: die Warteschlange vor dem iTunes-Store. Bereits am Tag vor dem Verkaufsstart campierten einige Personen vor dem Apple-Store an der Bahnhofstrasse in Zürich.

Vor dem Apple-Store an der Bahnhofstrasse in Zürich tummeln sich zahlreiche iPhone-Fans Vor dem Apple-Store an der Bahnhofstrasse in Zürich tummeln sich zahlreiche iPhone-Fans Zoom© PCtipp.ch

Insgesamt schlossen sich ihnen noch fast 500 Apple-Fans an, die heute früh um acht den Laden betreten wollten. Um 8 Uhr war es dann soweit, und der erste Fan nahm sein Gerät in Empfang. Dazu gab es die Welle der Store-Mitarbeiter und eine Umarmung des Store-Leiters.

Lohnt sich die Anschaffung?

Der Hype um die neuen iPhones ist also – zumindest temporär – zurück. Trotz des stolzen Preises von rund 1200 Franken. Das Gerät wurde so stark beworben und besprochen, dass der Release des iPhone 8 völlig unterging. Zu unrecht, wie Kollege Zellweger findet, der das Gerät für PCtipp getestet hat.

Während das gute, aber wenig beachtete iPhone 8 für 839 Franken (64 GB) recht wenig Erwähnung fand und findet, ist das Jubiläums-Telefon der Star in der Manege – und das für fast 300 Franken mehr. Warum denn das? 

Die Experten der Portale The Verge, CNET und Computerbild sind sich einig: Ins Auge sticht zunächst das neue Design. Das iPhone 8 kommt im bekannten iPhone-Design, das sich seit dem iPhone 6 kaum verändert hat. Das iPhone X ist All-Display, hat also kaum Ränder auf der Front. Auch der Home-Button musste weichen. Dazu kommt, dass das iPhone X ein Riese ist: 5,8 Zoll misst das Display. 

Ein weiteres Feature, das für Aufsehen sorgt, ist die Gesichtserkennung à la Samsung Galaxy S8. Statt den Daumen auf einen Button zu pressen oder eine PIN einzugeben, muss man sich das Gerät nur vors Gesicht halten. Allerdings ist man sich nicht einig, wie gut der Sensor funktioniert. Die Kollegen von CNET haben dazu ein Video gedreht, in dem der Redaktor versucht, in allerlei Verkleidungen die Gesichtserkennung zu täuschen. Ob dies gelingt, sehen Sie im Video (Quelle: cnet.com). 

Ein weiteres Argument sei das OLED-Display, das sich vom iPhone 8 unterscheidet – und natürlich besser aussieht. Und last but not least: die Animojis. Das sind Emojis, die sich mit eigener Stimme sowie Gesichtszügen aufbessern und im Messenger versenden lassen. 

Das iPhone X wird von Apple die Zukunft des Smartphones genannt, aber auf dem Papier sind die Unterschiede zum iPhone 8 nicht gerade gross. Wie das in der Praxis aussieht, können Sie nächste Woche beim PCtipp lesen – in unserem ausführlichen Praxistest. 

Tags: iPhone

Kommentare

  • flabi63 05.11.2017, 15.36 Uhr

    Ist schon erstaunlich - das Microsoft Lumia 950, seit Dezember 2015 auf dem Markt, hat(te) bereits eine Entsperrung per Augenpartie-Scanner. So eine Weltneuheit ist dies also nicht....

  • pctippi 05.11.2017, 23.43 Uhr

    ja das ist so, wenn apple etwas macht, dann gibts immer solche die das verherrlichen. aber schau mal das iphone x an, so ein hässliches gerät. aber weil es von apple ist, dann ist halt cool

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