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Razer betritt den Smartphone-Markt

Der Zubehörspezialist Razer hat sein erstes Smartphone vorgestellt, das sich dank potenter Hardware und einem 120-Hertz-Display vor allem für mobiles Gaming und die Medienwiedergabe eignen dürfte.

von Stefan Bordel 03.11.2017

Bislang war das US-amerikanische Unternehmen Razer vor allem als Hersteller von hochwertigem PC-Zubehör und Gaming-Hardware bekannt. Jetzt will der Hersteller auch auf dem Smartphone-Markt Fuss fassen und präsentiert hierzu das Razer Phone. Dabei handelt es sich um ein Android-Gerät mit High-End-Ausstattung. Diese umfasst etwa ein 5,7 Zoll grosses IGZO-Display, einen Snapdragon-835-Octacore-Prozessor und satte 8 GB Arbeitsspeicher.

Display mit 120 Hertz

Das Ausstattungs-Highlight stellt das grosse QHD-LCD-Display (2560 × 1440 Pixel) mit 120-Hertz-UltraMotion-Technologie dar. Dank der hohen Bildwiederholrate sollen selbst rasante Actionszenen in Spielen und Videoclips flüssig dargestellt werden.

Die übrige Ausstattung umfasst einen erweiterbaren UFS-Speicher mit 64 GB, eine Dual-Hauptkamera mit 12 Megapixeln und Blende ƒ/1.75 beziehungsweise 13 Megapixeln und Blende ƒ/2.6, eine Selfie-Kamera mit 8 Megapixeln und ƒ/2.0, ein grosser Akku mit 4000 mAh, Bluetooth 4.2, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, LTE und USB-Type-C.

Für Musikliebhaber ist zudem ein 24-Bit-DAC (Digital Audio Converter) verbaut, auf eine klassische Audiobuchse mit 3,5 Millimetern verzichtet der Hersteller allerdings. Für den Anschluss kabelgebundener Kopfhörer ist daher der mitgelieferte USB-C-Adapter erforderlich.

Das lediglich 8 Millimeter dünne Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt. Als Betriebssystem kommt Android 7 zum Einsatz, ein Update auf die neue Version 8 alias Oreo ist für Frühling 2018 geplant. Bei der Benutzeroberfläche setzt Razer auf den Nova Launcher Prime samt Google-Assistant-Integration. Das Smartphone kann aus Deutschland bereits für 749.99 Euro über die Herstellerwebseite vorbestellt werden, der Verkauf startet dann am 17. November. Wie die Details für die Schweiz aussehen, ist derzeit noch nicht klar. 


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