So viel schlechter verkauft sich das Galaxy S9

Vorbestellungseinbruch: Samsungs Galaxy S9 verkauft sich Analysten zufolge bis zu 50 Prozent schlechter als das Vorgängermodell.

von Simon Gröflin 13.03.2018

Am 16. März kommt das Galaxy S9 in den Handel. Auch der Preis hat es wieder einmal in sich. Das Galaxy S9 kostet 899 Franken mit 64 Gigabyte internem Speicher bzw. 1049 Franken bei 256 GB Speicher. Das S9+ bewegt sich zwischen 999 Franken und 1149 Franken. Doch der Vorverkauf hat offensichtlich eher schleppend begonnen, wie Analysten und koreanische Medien hochrechnen. Für Südkorea liegen erste Zahlen der drei grössten Provider auf dem Tisch. Rund 180'000 Einheiten wurden demnach in Südkorea vorbestellt, was kein schlechtes Sümmchen ist. Doch der Rekord vom letzten Jahr mit dem Galaxy S8 ist ungebrochen. Demnach wurden am ersten Tag des Vorverkaufs satte 30 Prozent weniger als im letzten Jahr verkauft. US-Analysten gehen sogar davon aus, dass die bisherigen Vorverkäufe gegenüber dem Galaxy S8 um bis zu 50 Prozent eingebrochen seien.

Innovationen bleiben aus

Wie ist das zu erklären? Das Galaxy S9 und S9+ kosten rund einen Hunderter mehr als letztes Jahr. Es gibt auch etwas mehr Hardware-Power und Kamera-Upgrades. Was uns aber im ausführlichen Test aufgefallen ist: Die neuen Smartphones unterscheiden sich, bis auf die Kamera, fast in keinerlei Hinsicht vom Vorjahresmodell. Besitzer eines Galaxy S8 dürften am ehesten zu einem Upgrade geneigt sein, wenn der Geräteplan bei einem Provider schon eine Laufzeit von ca. einem Jahr beträgt und das Gerät so gut wie keine Gebrauchsspuren aufweist. In diesem Fall gibt es noch diese Woche über das Samsung-Buy-Back-Programm für das alte Gerät eine Rückerstattung von bis zu 400 Franken.


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