Swatch: Erste NFC-Uhren kommen im Sommer

Die Swatch-Group zieht nach: Demnächst erscheinen die ersten Smartwatches aus Biel. Dank NFC kann man damit bargeldlos bezahlen.

von Florian Bodoky 29.05.2015

Jetzt den täglichen PCtipp-Newsletter abonnieren.

Anlässlich einer Pressekonferenz am Donnerstag kündigte Swatch-Chef Nick Hayek die ersten Smartwatches des Schweizer Traditionsunternehmens an. 

Dank der NFC-Technologie (Near Field Communication) werden die Uhren verschiedene Applikationen beinhalten. Unter anderem wird eine Funktion für bargeldloses Bezahlen in die Uhren implementiert. Zu diesem Zweck wurde bereits eine Partnerschaft mit dem Kreditkartenunternehmen China Union Pay eingegangen. Es werde zudem möglich sein, die Uhr je nach Bedürfnis zu programmieren.  

Wie Hayek gegenüber der NZZ betonte «geht es aber nicht darum, das Mobiltelefon an den Arm zu bringen, sondern darum, nützliche Funktionen in schönen Uhren zu verbauen».

Günstiger NFC-Chip

Weiter führte Hayek aus, dass die NFC-Technologie bereits bei Uhren im Preissegment von 60 bis 70 Franken integriert werden kann. Der Einbau der Technologie koste pro Stück lediglich 2 Franken. 

Als erstes Modell wird die «Swatch Touch Zero One» erscheinen. Diese liefert unter anderem Informationen beim Beach-Volleyball. Die Uhr misst beispielsweise die Trainingsintensität oder die Schlagkraft beim Smash. 

Der Chronometer soll in den kommenden Monaten im Handel erhältlich sein. 


    Kommentare

    • msuesli 30.05.2015, 10.10 Uhr

      Wichtig scheint mir, WER eine Partnerschaft mit all den Anbietern von NFC eingeht; sonst haben wir dann eine Reihe von Unternehmen, die alle um die gleiche Kundschaft buhlen. Ausserdem : China Union Pay, wer genau ist das? An der GV wurde jedenfalls dazu nix gesagt...

    • PC-John 31.05.2015, 09.32 Uhr

      Ob China Union Pay der richtige Partner ist? Klar, die Chinesen wollen auch im europäischen Markt Fuss fassen, und ihren Aussenhandels-Überschuss wenn möglich von Anfang an gewinnbringend investieren. Auch Durststrecken werden dabei eingegangen, wie es scheint. Nicht jedes neue Projekt (oder Technologie) wird ein Hype. Aber wenn es ein Hype wird, dann ist man von Anfang an dabei. Welchen Wolf - oder Drachen - im Schafspelz man anlächelt, wer hierzulande eine Kooperation mit China eingeh[...]

    weitere Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.