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Toshiba arbeitet an 14-TB-Helium-Festplatte

Toshiba teasert die erste 14-TB-Festplatte mit Helium-Füllung an. Allerdings hat die Konkurrenz einen Vorsprung.

von Simon Gröflin 06.09.2017

Dank Helium-Technologie können Festplatten höhere Laufzeiten erreichen, weil das Edelgas nur einen Siebtel der Dichte von gewöhnlicher Luft aufweist. Dadurch werden nicht nur Strömungseffekte im Innern der Festplatte verringert, sondern auch der Schreibkopf weniger belastet. Wie The Register berichtet, hat Toshiba anlässlich der Huawei-Connect-Konferenz in Shanghai erklärt, dass das Unternehmen bereits an einer ersten 14-TB-Helium-Festplatte arbeitet.

Das Ringen nach mehr Kapazität

Toshiba-Mitarbeiter sollen ausserdem erklärt haben, dass die Festplatte noch vor Ende Jahr auf den Markt komme. Toshiba ist aber nicht das erste Unternehmen, das auf Helium-Füllung setzt. Zu den bislang grössten Helium-Laufwerken zählen 12-TB-HDDs von Seagate und HGST. Mit dem leichteren Gas will man vor allem die Speicherkapazität ausbauen. Denn durch geringere Kräfteeinwirkungen können auch die einzelnen magnetischen Scheiben (Platters) dünner ausfallen.

Die Nachfrage nach der enormen Kapazität ohne wahrnehmbare mechanische Vibrationen ist vor allem im Server- und Storage-Bereich präsent. Mit einer konventionellen Luftfüllung wären Kapazitäten jenseits dieser Speicherdichte nicht mehr möglich. Auch HGST hat schon eine 14-TB-Festplatte auf Helium-Basis in Aussicht gestellt.


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