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VLC erhält Chromecast-Unterstützung

Der User-Wunsch, mehr Inhalte aus dem lokalen Netz zu streamen, dürfte bald in Erfüllung gehen. Erste Entwicklerversionen zum VLC-Chromecast-Support sind aufgetaucht.

von Simon Gröflin 20.06.2016

Googles Chromecast ist primär zum Streamen von Internet-Inhalten wie YouTube, Twitch und Netflix ausgelegt. Der User-Wunsch nach VLC-Unterstützung wurde offenbar gehört. Das dürfte viele Anwender mit einer grossen Mediensammlung freuen, da VLC ein sehr beliebter Player ist, der unter anderem auch das Streaming von lokalen Netzwerkdateien ermöglicht. Zumindest hat Arstechnica bereits eine frühe Entwicklerversion von VLC 3.0 angeschaut und darin den offiziellen Google-Cast-Support gefunden, also jenes Protokoll, das Google zur Übertragung von Streaming-Inhalten für den Stick oder integrierte Lösungen wie z.B. bei Android TV nutzt.

Offenbar muss die VLC-Übertragung in der aktuellen Nightly-Version im Player über ein Kontextmenü selektiert werden Offenbar muss die VLC-Übertragung in der aktuellen Nightly-Version im Player über ein Kontextmenü selektiert werden Zoom© Screenshot/arstechnica

Offiziell ist das Ganze noch nicht. Zudem ist die Lösung bis jetzt noch etwas umständlich umgesetzt. Statt wie üblich auf ein Cast-Symbol zu tippen, muss man zunächst über ein VLC-Kontextmenü den Eintrag Render Output wählen. Erst dann werden die Google-Cast-Geräte im Netzwerk angezeigt, auf die man den VLC-Stream übertragen kann. Wer es testen will: Die sogenannten Nightly Builds (frühe Entwicklerversionen) für Windows, Mac OS, Ubuntu und Android kann man sich bereits auf dieser Entwicklerseite von den VLC-Machern herunterladen.


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