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Warum das iPhone 8 wohl später auf den Markt kommt

Mehrere Analysten und ein Branchen-Insider zweifeln beim iPhone 8 an einer Auslieferung im September. Grund: Produktionsengpässe.

von Simon Gröflin 26.04.2017

Wie 9to5Mac berichtet, vermuten verschiedene Branchen-Insider, dass sich das iPhone 8 verzögern wird. Der bekannte Apple-Analyst KGI Ming-Chi Kuo geht von Lieferschwierigkeiten bei neuartigen Komponenten aus. In diese Kategorie fallen dürften das OLED-Display, das 3D-Touch-Modul und mehrere Front-Kamerasensoren für die Augmented-Reality-Technik. Möglich ist auch, dass einige Herstellungsprozesse noch für Probleme sorgen – der Fingerabdrucksensor soll nach bisherigen Gerüchten direkt im Touchbildschirm integriert sein. Die speziellen Komponenten, die Apple braucht, stammen meist direkt von asiatischen Herstellern.

Ein mögliches Konzeptgehäuse eines iPhone 8 aus der Foxconn-Fabrik:

Werden Fans länger auf die Folter gespannt?

Die Massenfertigung des OLED-Apple-Telefons soll demnach erst im Oktober/November beginnen. Bei früheren iPhones wurde die Produktion jeweils schon im August hochgefahren. Kuo geht bei seinen Vorhersagen sogar noch weiter und rechnet damit, dass sich das iPhone 8 bis ins Jahr 2018 verzögern wird. Die bisherige Prognose von 110 Millionen OLED-iPhone-Lieferungen für das zweite Halbjahr 2017 korrigierte er nach unten auf 80 bis 90 Millionen. Für Apple und Fans bedeutet das: Apple könnte das iPhone 8 trotzdem schon am jährlichen September-Event ankündigen, Vorbesteller müssten dann aber länger warten. Oder aber Apple kündigt das Jubiläums-iPhone erst an einem späteren Event an, nachdem im September die beiden iPhone-7s-Modelle gezeigt wurden. Auf jeden Fall dürfte sich die Geräteknappheit für Cupertino auch auf die Zahlen des Weihnachtsgeschäfts niederschlagen.

iPhone-7-Launch vor dem Apple Store in Zürich:

Tags: Apple

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