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Worauf es beim NAS-Kauf ankommt

Ein NAS hat gegenüber einer externen Festplatte viele Vorteile. Bloss, welcher NAS passt zu meinen Bedürfnissen? Wir geben Antworten.

von Simon Gröflin 23.09.2014 (Letztes Update: 08.12.2015)
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Ein NAS (Network Attached Storage) ist fähig, grosse Informationsmengen an Daten im Netzwerk als zentraler Speicher bereitzuhalten. Die meisten NAS-Server beherrschen das ganze Spektrum an Zugriffsprotokollen für sämtliche Endgeräte im Heimnetzwerk. Mit externem Zugriff sind Sie darüber hinaus überall per Internet mit Ihrer privaten Cloud verbunden. Die Auswahl auf dem Markt ist jedoch riesig – nur schon die Hersteller Synology und Qnap führen derzeit einige Hundert Modelle im Angebot. Ein Dschungel, in dem man sich nur schwer zurechtfindet. Auf der anderen Seite gibt es sicher für jeden Anwendungsfall das passende Gerät. Damit Ihnen der Weg zu Ihrer privaten Cloud leichter fällt, haben wir drei Anwendungstypen definiert. Den Gelegenheits-Streamer, den Sicherheitsfanatiker und den Alleswoller. Zu jedem Anwendungstyp präsentieren wir NAS, die wir getestet und für gut befunden haben. Überlegen Sie, welcher Anwendungstyp Sie sind und dann können Sie getrost zugreifen.

Die Wahl der Festplatte

NAS-Systeme sind mit oder ohne vorinstallierte Festplatten erhältlich. NAS-Modelle sind für Dauerbetrieb ausgelegt, weswegen man unbedingt auf Stromverbrauch und Geräuschentwicklung achten sollte. Selbstredend verändern sich diese Werte je nach Festplatte. Bei 2,5-Zoll-Festplatten sind diese Werte meist geringer als bei 3,5-Zoll-Festplatten. Der kostengünstige und lärmschonende Mittelweg sind 3,5-Zoll-Festplatten mit 5400 Umdrehungen pro Minute.

Beachten Sie: Nicht alle Festplatten-Controller der NAS-Systeme unterstützen Festplattenkapazitäten jenseits von 2 TB. Meist geben die Herstellerseiten Auskunft zur Festplattenkompatibilität.

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    Kommentare

    • swissmac 25.09.2014, 03.59 Uhr

      Danke für den Bericht. Da mich das Thema auch seit längerem interessiert, habe ich es kurz überflogen und wenn ich nichts übersehen habe, dann ist das Betriebssystem überhaupt kein Kriterium bei der Auswahl und doch kann es ganz gewaltige Auswirkungen haben, wenn was schief geht. Meist werkeln da irgendwelche LINUX Systeme auf den NAS-Platten in ganz seltsamen (nicht standard-) Formaten und wenn das NAS abraucht und kein 1:1 Ersatz greifbar ist, dann gibt's rote Köpfe, lange Abende, evtl. hoche [...]

    • POGO 1104 25.09.2014, 07.36 Uhr

      NAS - HD's sind zumindest bei den etablierten Herstellern (Synology, QNAP) im standardkonformen Linux-Format Ext3/Ext4 beschrieben. Die lassen sich normalerweise mit einem Zusatztool problemlos an jedem Windows PC auslesen: http://www.synology-forum.de/showthread.html?46393-NAS-Festplatte-in-Windows-PC-einbauen-und-auslesen Schwieriger wirds bei RAID Plattenverbunden - da kanns knackig werden.... Gruess, POGO 1104

    • Telaran 25.09.2014, 09.07 Uhr

      Meist werkeln da irgendwelche LINUX Systeme auf den NAS-Platten in ganz seltsamen (nicht standard-) Formaten und wenn das NAS abraucht und kein 1:1 Ersatz greifbar ist, dann gibt's rote Köpfe, lange Abende, evtl. hoche Kosten für Linux-Platten-Reader und vielleicht sogar den totalen Datenverlust, wenn nicht zusätzliche Sicherungen gemacht worden sind. Ein NAS ersetzt kein Backup. Deswegen habe ich eine USB Festplatte am NAS (nicht die beste Lösung, aber bisher genügt es) und das speichert vo[...]

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