MP3-Abgabe erregt die Gemüter
Bei der Stiftung Konsumentenschutz (SKS) sind über 2000 Protest-E-Mails eingegangen. Die SKS hat diese nun auf den Parteisekretariaten abgegeben. Die Einführung der Abgabe könnte noch rückgängig gemacht werden.
Der Ärger über die beschlossene MP3-Abgabe im Land ist gross. Die Stiftung Konsumentenschutz hat innerhalb von nur vier Wochen über 2000 Protest-E-Mails erhalten. Die SKS hat diese auf den Generalsekretariaten von SVP, FDP, CVP, SP und Grünen vorbeigebracht und deren Parteipräsidentinnen und -präsidenten aufgefordert, die Einführung dieser Abgabe rückgängig zu machen.
Der Nationalrat behandelt am 17. September die Revision des Urheberrechtsgesetztes. Die SKS will, dass neue Abgaben auf MP3-Player, Harddisc-Recorder, Handys und Computer untersagt werden. Argumente dagegen hat die Stiftung auf ihrer Homepage aufgelistet.
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