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Facebook ortet Smartphone-Benutzer

Facebook-Nutzer können ab sofort ihren Freunden mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten. Dazu hat Facebook den neuen Geo-Dienst Facebook Places (auf Deutsch: Facebook Orte) gestartet.

blue_quad von IDG . und David Lee (19.08.2010)

vergrößen Über die Funktion Facebook Orte können sich die Nutzer an einem Ort «einchecken» und ihren Standort anderen mitteilen. Ausserdem können sie herausfinden, welche Freunde und Bekannte sich in der Nähe befinden.

Facebook Orte wird bald in der Schweiz verfügbar sein. Wer die Facebook-App aktualisiert, sieht darin bereits ein neues Icon namens «Orte». Beim Aufruf der Funktion erscheint allerdings noch der Hinweis: «Diese Funktion wird in deiner Region schon bald verfügbar sein. Danke für deine Geduld.»
Besitzer anderer Smartphones können über touch.facebook.com auf Facebook Orte zugreifen, wobei aber der Browser Geolocation und HTML5 unterstützen muss. Auch diese Möglichkeit ist derzeit in der Schweiz noch nicht freigeschaltet.

In den Privatsphäre-Einstellungen von Facebook lässt sich festlegen, wem mitgeteilt werden darf, an welchem Ort man sich gerade befindet. Standardmässig ist hier «Nur Freunde» voreingestellt. Über die Einstellungen unter «Benutzerdefiniert» können Sie auch festlegen, dass nur bestimmte Freunde erfahren dürfen, an welchem Ort Sie sich befinden. Dazu wählen Sie im Drop-Down-Menü den Eintrag «Bestimmte Personen» aus und geben anschliessend den Namen des Kontakts an. In diesem Dialog können Sie auch festlegen, dass bestimmte Personen grundsätzlich die Orts-Informationen nicht erhalten dürfen.
Die Betreiber von Facebook selbst wissen natürlich ebenfalls, wo Sie sich aufhalten. Um das zu verhindern, deaktiviert man vorübergehend die Ortungsdienste des Handys. Beim Wiederaktivieren fragt die Facebook-App respektive der Browser, ob die Ortungsdienste genutzt werden dürfen - in diesem Fall kann man ablehnen.

Letztendlich kopiert Facebook Orte die Funktionen, die bereits die Lokalisierungsdienste Foursquare, Gowalla und Yelp anbieten. Der neue Facebook-Dienst dürfte bei diesen Anbietern eher für Unruhe und Besorgnis sorgen.



  


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