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Pinterest lässt Bilder sprechen

Die soziale Pinnwand für Bilder hat seine Tore für alle geöffnet. Bis jetzt ist Pinterest vor allem in den USA und bei Frauen sehr beliebt.

blue_quad von Hannes Weber (09.08.2012)

Seit Mittwoch ist Pinterest offen für alle. Zuvor war man noch auf eine Einladung angewiesen, um Zugang zum sozialen Netzwerk zu erhalten. Um sich anzumelden, kann man sich entweder mit seinem Facebook- oder Twitter-Account verbinden, oder sich ganz konventionell mit der Mailadresse registrieren.

Bilder, Bilder, Bilder…

Pinterest wirkt auf den ersten Blick wie eine wirre Ansammlung von Bildern - und das ist es im Prinzip auchvergrößenPinterest wirkt auf den ersten Blick wie eine wirre Ansammlung von Bildern - und das ist es im Prinzip auch Pinterest unterscheidet sich doch ziemlich von den bekannten Social-Media-Grössen wie Facebook, Twitter oder Google+. Eigentlich geht es auf Pinterest nur um Bilder. User posten Bilder – die nicht zwingend von ihnen selbst stammen müssen, es können auch Bilder sein, die man irgendwo im Web entdeckt hat – und ordnen diese auf Pinboards, also Pinnwänden, an. Dabei sind die einzelnen Pinboards in der Regel nach Themen strukturiert. Und immer sind sie für alle anderen sichtbar. Die Pinboards wiederum werden in verschiedene Kategorien eingeordnet. So kann man auf Pinterest beispielsweise gezielt nach Bildersammlungen zu den Themen Mode, Promis oder Tattoos suchen.

Grosser Beliebtheit erfreut sich Pinterest bislang vor allem in den USA. Laut Compete kommt das Netzwerk dort derzeit auf fast 20 Millionen individuelle Besucher pro Monat. Interessant sind Zahlen, die das Unternehmen Tamba Ende April veröffentlichte. Demnach waren zu diesem Zeitpunkt 72 Prozent der Pinterest-Nutzer Frauen. Ein Blick auf die Plattform zeigt: Tatsächlich scheinen klassische Frauenthemen wie Mode und Kosmetik relativ dominant zu sein.

Liken, followen und repinnen

Die Mission von Pinterest lautet gemäss den Machern «alle auf der Welt über die Dinge, die sie interessieren, zu verbinden». Es ist naheliegend, dass die einzelnen Pinnwände viel über deren Schöpfer aussagen. Dies, obwohl die Bilder oft nur mit sehr sparsamen Kommentaren versehen wurden. Pinterest-Nutzer lassen in der Regel Bilder für sich sprechen. Ähnlich wie auf Facebook können andere Nutzer diese Bilder liken oder wie von Twitter bekannt «repinnen», also quasi zitieren. Ebenfalls von Twitter bekannt ist das Follower-Prinzip: Nutzer können anderen Nutzern mit ähnlichen Interessen folgen, um stets mit deren neuen Bildern versorgt zu werden. Konversationen zwischen Nutzern werden über die Kommentarfunktion abgewickelt.



     


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