Chrome gibt endlich Ruhe

Der Browser Chrome von Google liegt als Version 66 vor. Wichtigste Neuerung ist die standardmässige Unterdrückung der Tonwiedergabe auf Webseiten.

von Jens Stark 23.04.2018

Google hat die jüngste Ausgabe des Webbrowsers Chrome lanciert. Das Surfbrett trägt die Versionsnummer 66 und steht für Windows, macOS sowie Linux zur Verfügung.

Chrome 66 weist einerseits 62 Patches für Sicherheitslücken auf und verweigert sich Webseiten mit alten Zertifikaten von Symantec. Andererseits ignoriert Chrome standardmässig sogenannte «Auto Play»-Inhalte. Das nervige ungefragte Starten von Videos oder Audiobeiträgen, wenn man auf gewisse Seiten surft, wird somit unterbunden. Für Anwender, vor allem solche, die in Grossraumbüros tätig sind, fällt also ein peinlicher Störfaktor weg.

Zudem dürften einige Seiten schneller laden, wenn sie nicht ungefragt Töne von sich geben müssen. Wer auf der Auto-Play-Funktion bestehen möchte, kann dies in den Einstellungen des Browsers entsprechend abändern.

Wer bereits mit dem Chrome-Browser im Web unterwegs ist, muss nichts weiter machen, um das Update zu erhalten. Die Erneuerung auf Version 66 geschieht normalerweise im Hintergrund. Google veröffentlicht im Sechs-Wochen-Rhythmus Browser-Updates. Die nächste Version (Chrome 67) ist somit am 29. Mai fällig.


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