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Der König des Facebook-Spams ist gefasst

Sanford Wallace schickte über 27 Millionen Spam-Mails an Facebook-Mitglieder. Heute stellte sich der «Spam King» den US-Behörden.

von IDG . 09.08.2011

Die wochenlange Jagd auf den US-Amerikaner Sanford Wallace hat heute ein Ende gefunden. Der so genannte «Spam King» stellte sich dem FBI und wurde kurz darauf gegen eine Kaution in Höhe von 100'000 US-Dollar wieder auf freien Fuss gesetzt.

Bild: Sophos Bild: Sophos Zoom Die Strafverfolgungsbehörden werfen Wallace vor, ein Programm entwickelt zu haben, das die Spam-Filter des sozialen Netzwerks Facebook umgeht. Auf diese Weise konnte der Beschuldigte angeblich mehr als 27 Millionen Spam-Nachrichten versenden, die Nutzer dazu bringen sollten, ihre Account-Daten preiszugeben. Wallace drohen nun bis zu zehn Jahre Gefängnis. Der Spam King weist jegliche Schuld von sich.

Wallace hat sein Programm der Anklage zufolge dazu benutzt, Nachrichten an die Pinnwände von Facebook-Mitgliedern zu schreiben. Die Mitteilungen waren so getarnt, dass die Betroffenen annahmen, die Nachricht stamme von einem ihrer Freunde. Mit einem Klick wurden die Nutzer auf eine Webseite geleitet, die ihre Nutzerdaten einsammeln sollte. Dieser Trick dürfte Wallace ein beträchtliches Vermögen eingebracht haben.

Den Behörden zufolge, waren von November 2008 bis März 2009 über 500'000 Facebook-Mitglieder betroffen. Kurz darauf verklagte Facebook den Spam King und untersagte ihm weitere Besuche im Social Network. Über diese Anordnung soll sich Wallace jedoch wiederholt hinweggesetzt haben.


    Kommentare

    • gads 09.08.2011, 09.56 Uhr

      Gibts nach der Kaution doch noch ein Verfahren?

    • coceira 10.08.2011, 17.02 Uhr

      wie war das nochmal mit dem bock und dem gaertner ? Die Strafverfolgungsbehörden werfen Wallace vor, ein Programm entwickelt zu haben, das die Spam-Filter des sozialen Netzwerks Facebook umgeht. Wallace hat sein Programm der Anklage zufolge dazu benutzt, Nachrichten an die Pinnwände von Facebook-Mitgliedern zu schreiben. Die Mitteilungen waren so getarnt, dass die Betroffenen annahmen, die Nachricht stamme von einem ihrer Freunde. Mit einem Klick wurden die Nutzer auf eine Webseite gel[...]

    • gads 11.08.2011, 08.34 Uhr

      Wenn ich also mein Fahrrad mit einem "normalen" Schloss schütze, soll ich dafür aufkommen weil mein Fahrrad nicht ausreichend geschützt war? Wenn eine alte Person keinen Bodyguard dabei hat, ist sie selbst schuld, wenn sie beklaut wird, weil sie war ja nicht ausreichend geschützt? Ich könnt noch 1k Beispiele bringen, so ein System funktioniert nicht. Man muss auf die Ehrlichkeit der Menschheit zählen können, aber im Netz wird das anscheinend häufig vergessen. edit: Und es wäre doc[...]

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