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Eklat: Sunrise, Orange und Cablecom verlassen asut

Die drei grössten privaten Schweizer Telekomanbieter fühlten sich im Schweizerischen Verband der Telekommunikation nicht gleichberechtigt behandelt und traten deshalb aus.

von Fabian Vogt 05.04.2012

Orange, Sunrise und UPC Cablecom waren seit 2006 Mitglieder im Schweizerischen Verband der Telekommunikation asut, fühlten sich aber während dieser Zeit nicht immer ausreichend vertreten.

Die drei grössten privaten Telkos sind nicht mehr im Schweizerischen Verband der Telekommunikation vertreten Die drei grössten privaten Telkos sind nicht mehr im Schweizerischen Verband der Telekommunikation vertreten Zoom So heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung: «Aufgrund der stark unterschiedlichen Interessen der privaten und der mehrheitlich im öffentlichen Besitz befindlichen Telekommunikationsunternehmen haben die drei grössten privaten Anbieter beschlossen, ihre gemeinsamen Interessen ausserhalb des bestehenden Verbands zu verfolgen.»

Damit ist natürlich die Zusammenarbeit mit Swisscom gemeint, die sich mehrheitlich in Staatsbetrieb befindet. Marc Maurer, Mediensprecher von UPC Cablecom sagt gegenüber PCtipp.ch: «Die Interessen im Vergleich mit Swisscom gingen einfach zu sehr auseinander. Damit sind wir nicht mehr einverstanden gewesen.» Das bedeutet aber nicht, dass eine Zusammenarbeit in Zukunft nicht mehr stattfinden wird: «Bei Themen wie Jugendschutz oder technischen Standards werden wir auch weiterhin mit Swisscom zusammenarbeiten, in Form von Interessensgruppen beispielsweise». Der Austritt soll auf Ende Jahr erfolgen und laut Maurer soll eine Rückkehr in den Verband momentan ausgeschlossen sein.


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