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Facebook sucht jetzt auf Fotos nach uns

Die Funktion ist wegen Datenschutzbedenken umstritten: die automatische Gesichtserkennung auf Fotos. Facebook hat sie jetzt auch hierzulande eingeführt.

von Hannes Weber 08.06.2011

Ohne die Nutzer zu informieren, hat Facebook in der Schweiz und in anderen Ländern die automatische Gesichtserkennung eingeführt. Diese sucht auf Fotos im sozialen Netz nach Gesichtern, die unseren ähnlich sehen und schlägt vor, diese mit unseren Namen zu markieren. Das Problem: Wie so oft bei Facebook wurde die Funktion standardmässig aktiviert, ohne die Nutzerinnen und Nutzer in Kenntnis zu setzen.

Die Funktion lässt sich in den Privatsphäreeinstellungen deaktivieren Die Funktion lässt sich in den Privatsphäreeinstellungen deaktivieren Zoom Zwar lässt sich auch die Gesichtserkennung in den Privatsphäreeinstellungen deaktivieren (vorausgesetzt, man entschlüsselt die dazugehörige Option, siehe Bild) oder bestimmen, dass nur Freunde die Markierungen auf den Fotos sehen. Und überdies soll man über jedes Foto, auf dem man markiert wurde, benachrichtigt werden und die Markierung auf Wunsch auch entfernen können. Trotzdem – erneut sorgt Facebook mit der heimlichen Einführung der Gesichtserkennung für Datenschutzbedenken. In den USA ist die Funktion allerdings bereits seit einigen Monaten aktiviert.


    Kommentare

    • iRoniPod 08.06.2011, 10.35 Uhr

      Wozu soll das gut sein? Ich hätte keine Lust auf einem Bild markiert zu sein, welches nicht ich bin... Aber da gibt es ja unsere gescheiten Teenager die auf so etwas stehen: YEAH!

    • thom45 08.06.2011, 15.47 Uhr

      Wozu soll das gut sein? Ich hätte keine Lust auf einem Bild markiert zu sein, welches nicht ich bin... Aber da gibt es ja unsere gescheiten Teenager die auf so etwas stehen: YEAH! Es gibt auch ganz generell Applikationen die als wie unsinniger und geistloser werden. Am Besten ignoriert man solches. Aja, man sagt ja nicht mehr Applikationen und schon gar nicht Anwendunngen, man sagt heute Apps. Grandioser Kulturfortschritt. Ich gratuliere!

    • Hannes Weber 08.06.2011, 16.08 Uhr

      Aja, man sagt ja nicht mehr Applikationen und schon gar nicht Anwendunngen, man sagt heute Apps. Grandioser Kulturfortschritt. Ich gratuliere! Naja, das stimmt so nicht ganz. Unter Apps versteht man spezifisch Anwendungen für mobile Geräte wie Smartphones. Den Begriff hat Apple quasi eingeführt, ist mittlerweile aber allgemeingültig. Zu Software für den Computer sagt man nach wie vor Anwendung, Applikation oder Programm. ;)

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