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Joyn: das WhatsApp der Mobilfunkanbieter

Die SMS ist tot, es lebe Joyn? Zumindest, wenn es nach der Mobilfunkanbietervereinigung GSMA geht. In Deutschland soll der SMS-Nachfolger schon im Sommer starten. Und auch in der Schweiz prüft man eine Einführung.

von IDG . ,Hannes Weber 28.02.2012

Schon vor einiger Zeit haben drei grosse deutsche Mobilfunkprovider ihre Pläne für den SMS-Nachfolger RCS-e offengelegt. Der Umsatz mit SMS befindet sich auf dem absteigenden Ast. Darum wollten Telekom, Vodafone und O2 einen Nachfolger entwickeln, der nicht nur Textnachrichten, sondern auch den Versand von Videos, Bildern und Dateien erlaubt. Und: Auch Videochats sind über die Technologie möglich.

Die Telekom schrieb dazu vor einigen Tagen auf ihrem Blog: «Er ist so etwas wie die Eier legende Wollmilchsau unter den Messaging-Diensten: eine Kombination aus WhatsApp und FaceTime. Nur besser - um es mal gänzlich unbescheiden auszudrücken.»

Aus RCS-e wird Joyn

Wird Joyn WhatsApp & Co. überflüssig machen? (Bild: Telekom) Wird Joyn WhatsApp & Co. überflüssig machen? (Bild: Telekom) Zoom RCS-e steht für Rich Communication Suite enhanced. Aufgrund des unhandlichen Namens wurde nun auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Marke «Joyn» ins Leben gerufen. Das gab die Industrievereinigung der internationalen Mobilfunkanbieter GSMA bekannt, die hinter dem neuen Standard steht. Ab diesem Sommer soll Joyn «auf jedem mobilen Endgerät als Basisfunktionalität zur Verfügung» stehen. Mit Joyn werde das Telefonbuch des Handys intelligenter, verspricht die Telekom. Joyn soll aber über Netzbetreibergrenzen hinweg funktionieren und weder Installation noch Login benötigen – vorausgesetzt, die beteiligten Mobilfunkbetreiber unterstützen die Technologie.

Telekom-Chef René Obermann zu Joyn: «Kunden müssen sich zum Beispiel keine Gedanken mehr machen, welche ihrer Kontakte welchen Nachrichtenübermittlungsdienst nutzen und wer wie am besten zu erreichen ist. Wir werden erste Endgeräte im Sommer in Deutschland auf den Markt bringen. Über Software-Updates oder entsprechenden Apps können Bestandskunden ihr Smartphone für die Zukunft fit machen.»

Joyn-fähige Geräte sollen ein gelbes Logo mit dem Schriftzug «Joyn» erhalten. Wer Joyn noch nicht ab Werk installiert hat, soll sich die neuen Features als App auf sein iPhone oder Android-Smartphone laden sollen.

Swisscom prüft Einführung

Nebst den erwähnten deutschen Mobilfunkprovidern sind auch eine ganze Reihe weiterer, internationaler Anbieter bei Joyn mit an Bord. Und die Schweizer Anbieter?

Swisscom erklärte auf Anfrage, dass man sich aktuell aktiv mit den Möglichkeiten von RCS-e auseinandersetze und über den Lieferanten Ericsson indirekt auch in die Initiative involviert sei. «Den Service Joyn haben wir mit Interesse zur Kenntnis genommen und prüfen eine Einführung», so Swisscom-Sprecher Carsten Roetz. Mehr könne man derzeit noch nicht sagen. Sunrise konnte auf Anfrage nichts zu allfälligen Plänen mit Joyn sagen.

Video zu RCS-e respektive Joyn (Quelle: Telekom):


    Kommentare

    • hanswurst1 29.02.2012, 19.09 Uhr

      Totgeburt. Neiiiiin liebe Provider, ein zweites mal fallen wir auf die Nummer mit einem Megabyte Preis von CHF 1497.- wie bei SMS sicher *nicht* rein. Um mal zu uebersetzen: «Joyn soll aber über Netzbetreibergrenzen hinweg funktionieren und weder Installation noch Login benötigen – vorausgesetzt, die beteiligten Mobilfunkbetreiber unterstützen die Technologie.» Es wuerde Swisscom dann sicher nicht irgendwelche Spielchen spielen, wie das sie kein "Joyn's" von Sunrise annehmen, oder das n[...]

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