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Neue WikiLeaks-Anlaufstelle mit verzögertem Start

Die Enthüllungsplattform WikiLeaks will Informanten künftig besser schützen - der Start des neuen Einreichungssystems verzögert sich aber.

von IDG . 29.11.2011

Das Einreichungssystem der Enthüllungsplattform WikiLeaks ist seit Längerem offline. Wie Gründer Julian Assange im vergangenen Monat bekannt gegeben hat, arbeite das WikiLeaks-Team an einer von Grund auf neu entwickelten Version, da der aktuellen Sicherheitstechnologie nicht mehr vertraut werden könne. Ursprünglich war die Enthüllung des neuen Einreichungssystems für den kommenden Montag geplant. Dieser Termin wurde nun jedoch verschoben.

WikiLeaks will Informanten in Zukunft besser schützen WikiLeaks will Informanten in Zukunft besser schützen Zoom In einer offiziellen Mitteilung bestätigen die Macher, dass es bei der Entwicklung zu Komplikationen gekommen sei, aufgrund derer kein hundertprozentiger Schutz der WikiLeaks-Quellen gewährleistet werden könne. Aus diesem Grund habe man sich für eine Verschiebung des neuen Onlinesystems entschieden. Für den kommenden Donnerstag plant WikiLeaks nun eine Pressekonferenz, in deren Rahmen die aktuellen Entwicklungen präsentiert werden sollen.

WikiLeaks konnte den Schutz seiner Quellen zuletzt nicht mehr gewährleisten. Durch ein Leck im System wurde der US-Soldat Bradley Manning enttarnt. Nach 17 Monaten Haft muss sich der junge Mann nun vor einem Militärgericht in Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland verantworten. Manning wird vorgeworfen, zahlreiche Videos zu Militäreinsätzen sowie diplomatische Depeschen an die Enthüllungsplattform weitergegeben zu haben.

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