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Tarifrechner deluxe: dschungelkompass.ch

Der Informatikstudent Oliver Zadori hat einen Tarifvergleichsrechner für die Handy-Nutzung erstellt, der viel genauere Resultate als vergleichbare Portale wie Comparis liefern soll.

von Hannes Weber 04.01.2012

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Oliver Zadori war der Meinung, dass es immer schwieriger wird, im Mobilfunk-Tarifdschungel zwischen Abo-Anbietern, Sparoptionen und Prepaid-Modellen noch den Durchblick zu wahren. Gerade auch, weil es immer mehr kleine und günstige Anbieter gibt, die den bewährten Playern Konkurrenz machen. Deshalb hat sich der Informationstechnikstudent zum Ziel gesetzt, während seines Studiums den genausten Tarifrechner der Schweiz zu programmieren. Und dieses hoch gesteckte Ziel glaubt Zadori jetzt, nach über 500 Stunden Arbeit, erreicht zu haben.

Präziser und transparenter

Über die Maske links kann man detalliert seine Handy-Nutzung festlegen Über die Maske links kann man detalliert seine Handy-Nutzung festlegen Zoom Der Tarifrechner ist unter dschungelkompass.ch abrufbar. Im Unterschied zu anderen Schweizer Vergleichsportalen wie Comparis.ch oder abo-checker.ch fällt gleich auf, dass sich hier das persönliche Nutzerverhalten sehr viel genauer erfassen lässt. Bei dschungelkompass.ch kann man etwa nicht nur angeben, wie viele Minuten pro Monat man telefoniert, sondern auch, wie oft man prozentual in bestimmte Netze telefoniert oder auf wie viele Anrufe sich die Minuten verteilen. Der Tarifrechner berücksichtigt gar, zu welchen Tageszeiten man bevorzugt telefoniert.

Ein weiterer Vorteil: Dschungelkompass.ch vergleicht nicht nur die verfügbaren Abos und Prepaid-Tarife aller wichtigen Anbieter, sondern zieht auch noch allenfalls erhältliche Sparoptionen in die Berechnungen mit ein. Insgesamt werden so auf Knopfdruck über 200 Preispläne berechnet und angezeigt. Ebenfalls nützlich: Die jeweiligen Kosten der Preispläne werden transparent in die Kategorien Grundgebühr, Gespräche, SMS und Internet aufgeteilt. Dazu gibts wichtige Hinweise und Informationen wie «Anrufe auf Lebara sind nur für die ersten 30 Minuten gratis. Aufhängen und neu anrufen!».

PCtipp.ch meint

Der Selbsttest von PCtipp.ch zeigt: Der Tarifrechner von dschungelkompass.ch lässt sich viel besser auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden als die der anderen Schweizer Vergleichsportale und liefert daher wesentlich zuverlässigere Resultate. Zwar muss man sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um die Parameter realistisch abzustimmen, dann aber erhält man genau die Preispläne, die auch wirklich am günstigsten sind.

Allerdings scheint ausgerechnet das Abo des Autors falsch berechnet worden zu sein. Möglicherweise hat sich in die Berechnungsmodelle also noch der eine oder andere kleine Fehler eingeschlichen, was bei einem derart komplexen Modell, das von einer Privatperson erstellt wurde, auch nicht weiter verwunderlich ist. Dennoch: Wer zu einem neuen Abo wechseln möchte, sollte der Webseite von Oliver Zadori unbedingt einen Besuch abstatten. Und dass sich ein Wechsel durchaus auszahlen kann, dürfte nicht erst seit dem neusten Comparis-Bericht bekannt sein.


    Kommentare

    • losalamos 04.01.2012, 15.55 Uhr

      der rechner hat drei gewaltige nachteile: erstens ist er viel zu komplex (deshalb sind die rechner bei den anderen auch einfacher). zweiten stimmt das angebot nicht was dabei raus kommt, wenn ich nachrechne, beziehungsweise, das entsprechende angebot von meinem anbieter wird gar nicht aufgeführt. beispiel: 5 anrufe 10 SMS 100MB daten = swisscom liberty uno mit 100MB datenpaket reale kosten = 16.- (5x0.80 + 10x0.20 + 1x10.- = 16.- ) angabe von dschungelkompass: 22.80 ! für[...]

    • Hannes Weber 04.01.2012, 16.38 Uhr

      1. Zu komplex? Finde ich nicht. Wer sich nicht die Zeit nimmt, sich kurz Gedanken zu seinem effektiven Handygebrauch zu machen, kann auch nicht das für ihn günstigste Angebot ausfindig machen. 2. Wie ich ja auch geschrieben habe, haben sich sicherlich noch einige kleinere Fehler eingeschlichen. Das von mir beschriebene Abo war das MTV Mobile Next. Den Fehler habe ich Oliver Zadori per Mail mitgeteilt und er hat ihn nach eigenen Angaben umgehend gefunden und behoben. 3. Gut, alles nimmt ein[...]

    • iRoniPod 04.01.2012, 17.39 Uhr

      Also ich habe ja mal den Vergleichsdienst von Comparis ausprobiert: Furchtbar, da werden Äpfel mit Birnen verglichen!

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