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Threema: So funktioniert die Messenger-App

Viele WhatsApp-Nutzer sind seit dem Aufkauf durch Facebook verärgert. Die Schweizer Messenger-App Threema erfreut sich eines besonderen Nutzeranstiegs. PCtipp hat die App kurz angetestet und findet sie interessant.

von Simon Gröflin 26.02.2014 (Letztes Update: 26.02.2014)
Threema: eine Kurznachrichten-App mit einem besonderen Fokus auf Sicherheit Threema: eine Kurznachrichten-App mit einem besonderen Fokus auf Sicherheit Zoom© https://threema.ch/de/ Facebooks WhatsApp-Akquisition muss gewisse Nutzer geradezu animiert haben, nach Alternativen zu suchen. Threema ist ein vielversprechender Messenger. Die Grundfunktionen sind mit denen von WhatsApp verwandt. Gruppenchats mit bis zu 20 Personen und der Versand von Bildern sind auf Threema ebenfalls möglich. Threema wagt sich vor allem an einen Spagat zwischen Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit.

Erste Schritte mit Threema

Der QR-Code ist sowas wie der einmalige Fingerabdruck, in dem das Schlüsselpaar gespeichert ist; die Threema-ID ist quasi der öffentliche Schlüssel, über den Sie auch manuell Kontakte hinzufügen können Der QR-Code ist sowas wie der einmalige Fingerabdruck, in dem das Schlüsselpaar gespeichert ist; die Threema-ID ist quasi der öffentliche Schlüssel, über den Sie auch manuell Kontakte hinzufügen können Zoom Sie werden beim ersten Start der App aufgefordert, mit mehreren Fingerbewegungen ein Schlüsselpaar, bestehend aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel, zu erstellen. Führen Sie beliebige Wischgesten nacheinander aus, bis die Statusleiste signalisiert, dass Ihr Schlüsselpaar erstellt wurde.

Danach werden Sie aufgefordert, Ihre Handy-Nummer oder E-Mail-Adresse anzugeben. Wenn Sie über Ihr Telefonbuch die Kontakte synchronisieren, werden Sie feststellen, dass Threema auch Kontakte aufführen wird, mit denen Sie bis anhin nur per Mail in Verbindung standen (beispielsweise durch Google+ oder Ihre Exchange-Mail-Kontakte).

  • Threema

    Positiv:
    Bedienbarkeit, Verschlüsselungssystem
    Negativ:
    Kostenpunkt
    Details:
    Messenger-App, bis zu 20 Kontakte, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
    Strassenpreis:
    Fr. 2.-
    Info:
    threema.ch/de/howtouse.html
    PCtipp-Bewertung:
    4.5 Sterne

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    Kommentare

    • purzel 26.02.2014, 17.32 Uhr

      Sie bewerten die Kosten von 2 Franken als negativ. Weshalb? Das ist ja ein einmaliger Preis. WhatsApp kostet pro Jahr 1 Franken. Für Android war es bei mir im ersten Jahr gratis. Wie's bei anderen Smartphones aussieht weiss ich nicht.

    • samsec 26.02.2014, 20.13 Uhr

      Weil Telegram gratis ist und genau so sicher ist ;-)

    • heisert 26.02.2014, 21.37 Uhr

      Falsch Telegram ist nicht wirklich sicher! https://security.stackexchange.com/questions/49782/is-telegram-secure http://unhandledexpression.com/2013/12/17/telegram-stand-back-we-know-maths/ http://thoughtcrime.org/blog/telegram-crypto-challenge/ Hier gibt es eine Vergleichsseite mit Empfehlungen: http://missingm.co/2014/02/fighting-dishfire-the-state-of-mobile-cross-platform-encrypted-messaging/

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