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Wie man einen Shitstorm entfacht

Vor Kurzem sorgte eine Zürcher Werbeagentur mit ihrer Shitstorm-Skala für Aufsehen im Web. Jetzt legt der Initiant nach und präsentiert 10 Tipps, wie man einen solchen Internet-Sturm startet.

von Hannes Weber 19.06.2012

Die Shitstorm-Skala des Zürcher Marketing-Experten Daniel Graf sorgte Anfang Mai für viel Wirbel im Web. Als Shitstorm wird ein Sturm der Entrüstung bezeichnet, der sich online über Kanäle wie Social Media gegen ein bestimmtes Unternehmen oder eine Person entlädt. Anhand der Skala, die Daniel Graf gemeinsam mit Barbara Schwede entworfen hatte, kann man ähnlich wie bei der Beaufort-Skala zur Klassifizierung von Windstärken anhand der äusseren Anzeichen einordnen, ob es sich nur um ein laues Lüftchen handelt oder ob bereits ein veritabler Shitstorm entbrannt ist.

10 Tipps zum Starten eines Shitstorms (Bild: Daniel Graf, Feinheit) 10 Tipps zum Starten eines Shitstorms (Bild: Daniel Graf, Feinheit) Zoom Aufgrund der grossen Aufmerksamkeit, die seine Skala erregte, legt Daniel Graf, bei der Zürcher Werbeagentur Feinheit tätig, jetzt nach und präsentiert 10 Tipps, wie man einen Shitstorm am besten entfacht. Denn seiner Meinung nach sind solche Internet-Stürme selten Zufallsprodukte, sondern vielmehr gezielte Hetzkampagnen, die sorgfältig geplant werden.

Zuerst einmal muss natürlich ein Ereignis her, das einiges an Empörungspotential birgt – ohne geht es nicht. Ideal sind laut Graf etwa Marketing-Versprechen, die weit von der Realität abweichen. Beim Lostreten des Entrüstungssturms gehe es dann darum, auf die richtigen taktischen Mittel zu setzen. Hilfreich wären etwa YouTube-Clips, da Bilder mehr erreichen als tausend Worte. Trotz Social-Media-Hype empfiehlt Graf ausserdem den Einsatz eines ganz altmodischen Kommunikationsmittels: E-Mail-Bomben seien ideal, um auf einen Schlag sehr viele Menschen zu erreichen.

Auch Twitter eigne sich sehr gut, um Neuigkeiten schnell und breit zu streuen. Weiter werden idealerweise Einzelpersonen in den Feldzug einbezogen, die der Hetzkampagne ein (nach Möglichkeit sympathisches) Gesicht geben. Schliesslich sei es auch unabdingbar, die Medien mit einzubeziehen: «Ohne Medien kein Shitstorm», so Graf.

Link: Wie ich einen Shitstorm starte (PDF)


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