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Eigene Handschrift als Login

Ein neues Authentifizierungs-Verfahren verlangt vom Benutzer, die eigene Handschrift zu erkennen. Vorteile: Man muss sich nicht Dutzende von Passwörtern merken und benötigt auch keine zusätzliche Hardware.

blue_quad von Alexander Haymann (05.07.2007)

Angespornt durch den Umstand, dass Anwender auf immer mehr Webseiten verschiedene Passwörter benutzen und diese auch häufig vergessen, entstand das Authentifizierungs-Verfahren Dynahand. Das von Wissenschaftlern der Universität Glasgow entwickelte System arbeitet mit Wiedererkennung der eigenen Handschrift. Hierfür muss der Anwender statt eines Passwortes lediglich das eigene Schriftbild angeben. Dieses wird bei einer Registrierung eingereicht. Um die Erkennung durch Aussenstehende zu verhindern, werden ausschliesslich Zahlenkombinationen dargestellt. Dabei erscheinen auf dem Bildschirm mehrere Zahlenmuster, und der Anwender muss seine Schrift wieder erkennen. Je nach Sicherheitsstufe mehrere Male hintereinander. Zwar gilt die biometrische Authentifizierung (zum Beispiel mittels Fingerabdruck) als zukunftsweisend, doch benötigt diese auch eine entsprechende Hardware. Das Dynahand-Verfahren eignet sich laut den Entwicklern für Webseiten mit niederen Sicherheitsanforderungen wie beispielsweise Chats oder Foren.



  


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