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Zehn Tipps zur Computersicherheit

BitDefender präsentiert in seiner aktuellen Aussendung seine Top-10-Tipps, wie sich Computer gegen Spam, Viren, Phishing und Spyware absichern lassen.

blue_quad von Sandra Adlesgruber (05.09.2008)

Zehn Tipps sollen Ihnen Sicherheit geben. pixelio/DelatervergrößenZehn Tipps sollen Ihnen Sicherheit geben. pixelio/Delater PC-Anwender müssen stets wachsam sein, wenn sie die Sicherheit ihrer Computer gewährleisten wollen. BitDefender fühlt sich aufgrund der aktuellen Bedrohungslage berufen, seine zehn Tipps zu präsentieren.

1. Gehen Sie nicht von irgendwelchen Annahmen aus. Nehmen Sie sich etwas Zeit, und informieren Sie sich ausführlich, wie Sie Ihr System absichern können.

2. Erwerben und nutzen Sie ein zuverlässiges Antivirenprogramm. Entscheiden Sie sich dabei für ein Antivirenprogramm, das eine durchgängige Verlaufshistorie bietet.

3. Erwerben und nutzen Sie eine zuverlässige Firewall-Lösung. Auch hier bieten sich unabhängige Tester als beste Informationsquelle an, um eine gesicherte Produktwahl treffen zu können. Einige Betriebssysteme werden mit einer Firewall ausgeliefert, die nur eingehenden Traffic filtert. Verwenden Sie eine Firewall, die sowohl ein- als auch ausgehenden Internettraffic kontrollieren kann.

4. Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen. Viele Viren verbreiten sich über E-Mail-Nachrichten. Lassen Sie sich vom Absender die Mail bestätigen, falls Sie Zweifel haben.

5. Öffnen Sie keine Anhänge von Nachrichten mit verdächtigen oder unerwarteten Angaben im Betreff. Falls Sie diese öffnen wollen, sollte zuerst eine Speicherung auf der Festplatte erfolgen. Danach empfiehlt sich eine Prüfung mit einem aktualisierten Antivirenprogramm.

6. Löschen Sie Ketten-E-Mails oder unerwünschte Nachrichten. Leiten Sie sie nicht weiter, und antworten Sie auch nicht ihren Absendern. Diese Nachrichtentypen sind als Spam zu betrachten.

7. Installieren Sie keine Services oder Anwendungen, die Sie bei Ihrer täglichen Arbeit am Desktop nicht benötigen wie z.B. File- Transfer-, File-Sharing-Anwendungen etc. Solche Programme stellen potenzielle Gefahren dar und sollten, sofern nicht unbedingt erforderlich, auch nicht installiert werden.

8. Aktualisieren Sie Ihr System und Ihre Anwendungen so oft wie möglich. Einige Betriebssysteme und Anwendungen können so konfiguriert werden, dass sie sich automatisch aktualisieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wenn Sie Ihr System nicht oft genug aktualisieren, kann es anfällig für E-Threats sein, gegen die es bereits Schutzmassnahmen gibt.

9. Kopieren Sie keine Datei, wenn Sie deren Herkunft nicht kennen bzw. die Quelle als nicht vertrauenswürdig einstufen. Vergewissern Sie sich ausserdem, dass ein Antivirenprogramm solche Dateien vor oder direkt nach dem Download überprüft.

10. Erstellen Sie regelmässig Backups von wichtigen persönlichen Dateien (Korrespondenz, Dokumente, Fotos usw.). Speichern Sie diese Kopien auf herausnehmbaren Medien wie z.B. CDs oder DVDs. Verwahren Sie Ihr Archiv an einem andern Ort als an dem, wo sich Ihr Rechner befindet. Einen noch grösseren Schutz bietet ein Onlinebackup-Service, der Ihre Daten routinemässig sichert und räumlich entfernt speichert.

Zusätzlich empfiehlt BitDefender, dass Konsumenten bei der Wahl einer Sicherheitslösung darauf achten sollten, nach welcher Methode die Software Viren aufspürt. Viele dieser Lösungen verwenden «Signatur-basierte» Erkennungsmuster. Dadurch kommt es zu einer zeitlichen Verzögerung zwischen dem ersten Auftauchen einer Bedrohung und dem Zeitpunkt, an dem ein Update zu ihrer Abwehr verfügbar ist. Andere Schutzprogramme verwenden zur Erkennung von Viren oder anderen digitalen Gefahren sogenannte heuristische Erkennungsmethoden. Mit diesen können neue Bedrohungen unmittelbar bei ihrem Auftauchen identifiziert und bekämpft werden. Aus heutiger Sicht bietet eine heuristische Lösung den besten Schutz.

Anmerkung: Diese Tipps stammen ausschliesslich von BitDefender.



  


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