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Google Chrome wird sicherer

Google hat seinem Browser Chrome ein Sicherheits-Update verpasst. Künftig sollen öfters Updates erscheinen - und Mithelfer werden belohnt.

blue_quad von IDG . (29.07.2010)

vergrößen In der neuen Chrome-Version 5.0.375.125 haben die Google-Entwickler fünf Schwachstellen beseitigt sowie Workarounds für zwei Schwachstellen in Windows und Linux eingebaut.

Über die fünf gestopften Lücken hält sich Google wie üblich bedeckt. Drei der Schwachstellen sind als hohes Risiko eingestuft, da ihre erfolgreiche Ausnutzung das Einschleusen und Ausführen von Code ermöglichen kann. Auch die umgangene Windows-Lücke wird nicht näher benannt, sie soll im Kern des Betriebssystems stecken. Auch über die Linux-Lücke ist nur bekannt, dass sie die Systembibliothek Glibc betrifft.

Die Entdecker der gefährlichen Chrome-Lücken erhalten je 500 US-Dollar. Die beiden Forscher, die mitgeholfen haben die Workarounds für die externen Lücken zu entwickeln, bekommen je 1337 Dollar. Google hatte in der letzten Woche im Chromium Blog angekündigt, dass man künftig in besonderen Fällen sogar bis zu 3133.70 US-Dollar Prämie zahlen will. Die Summen 1337 und 3133.70 sind nicht ganz zufällig gewählt – sie sind durch den Onlinesoziolekt Leetspeak inspiriert.

Ebenfalls im Chromium Blog hat Google angekündigt, dass künftig alle sechs Wochen eine neue Hauptversion von Chrome erscheinen soll, Sicherheits-Updates zählen dabei nicht mit. Damit sollen fertig einsatzbereite Funktionen schneller an die Anwender gebracht und der Druck auf die Entwickler reduziert werden. Ist eine Funktion noch nicht ausgereift, wird sie auf die nächste Version verschoben.

Download: Google Chrome



  


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