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Vertrauen der Anwender in E-Banking wächst

Die Schweizer Bevölkerung hat immer weniger Sicherheitsbedenken bezüglich E-Banking und Onlineshopping. Insgesamt ist das Sicherheitsbefinden im Web aber laut einer neuen Umfrage konstant.

blue_quad von Hannes Weber (15.02.2012)

Zum vierten Mal haben die Hochschule Luzern, der Verein InfoSurance und die Coopzeitung gemeinsam eine Umfrage zum Thema Computersicherheit durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 2504 Personen.

Die jüngste Befragung zeigt, dass das Vertrauen in Dienste wie E-Banking und Onlineshopping wächst. Zwei Drittel der Befragten nutzen Onlinebanking und empfinden die verwendete Lösung als praktisch und sicher. Nur noch 19 Prozent verzichten aus Sicherheitsbedenken auf Onlinebanking. 2010 lag dieser Wert noch bei 30 Prozent. Derselbe Trend zeigt sich beim Onlineshopping: Drei von vier Befragten kaufen über das Internet ein, 26 Prozent der Befragten tun dies gar komplett ohne Sicherheitsbedenken. Dieser Wert lag im Vorjahr noch bei 19 Prozent.

Die Mehrheit der Befragten fühlt sich beim Surfen sicher, aber die wenigsten fühlen sich sehr sicher (Quelle: InfoSurance)vergrößenDie Mehrheit der Befragten fühlt sich beim Surfen sicher, aber die wenigsten fühlen sich sehr sicher (Quelle: InfoSurance) Insgesamt ist das Sicherheitsbefinden im Internet aber im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert: 85 Prozent empfinden das Internet grundsätzlich mindestens als «Genügend sicher», nur 10 Prozent als unsicher. Nur 8 Prozent der Befragten empfinden das Web allerdings als «Sehr sicher».

Angst vor Datenverlust steigt

Ebenfalls nur leicht verschoben haben sich die Bedrohungen, die von den Umfrageteilnehmern am meisten gefürchtet werden. Spitzenreiter sind nach wie vor Viren, wenn auch der Anteil von 82,5 auf 78,2 Prozent leicht gesunken ist. Zunehmend Sorgen bereitet den Befragten dafür das Thema Datenverlust: 69,9 Prozent fürchten sich davor (2010: 63,5 Prozent). Auch die Angst vor einem Identitätsdiebstahl ist von 46,1 auf 49,1 Prozent leicht angestiegen. Nichtsdestotrotz nutzte jeder Dritte ein soziales Netzwerk wie Facebook – im Vorjahr war es noch nur jeder Vierte.

Mit 84 Prozent gab eine deutliche Mehrheit an, regelmässig eine Datensicherung durchzuführen. Jeder Dritte tut dies angeblich sogar mindestens einmal pro Woche. Leicht rückläufig ist die Zahl jener, welche die automatische Update-Funktion ihres Computers aktiviert haben: Sie sank von 84 auf 80 Prozent.

Konstant blieben die Werte für die durch die Befragten erlittenen Sicherheitsvorfälle: 15 Prozent hatten nach eigenen Angaben mit einem Virenbefall zu kämpfen, 10 Prozent erlitten einen Datenverlust. Nur 3 Prozent wurden Opfer eines Phising-Versuchs, gut 5 Prozent wurden übers Internet belästigt oder bedroht.

Die Umfrage ist nicht repräsentativ, da es sich bei den Teilnehmenden mehrheitlich um Privatpersonen handelte, die sich für Computer und Computersicherheit interessieren.

SwissSecurityDay am 7. März

Organisiert vom Verein InfoSurance findet am 7. März der SwissSecurityDay statt. Im Rahmen des Aktionstags finden verschiedene Aktionen von teilnehmenden Partnern und kostenlose Kurse in mehreren Schweizer Städten statt, darunter Bern, Basel, Luzern und Winterthur. Unter dem Motto «5 Schritte für Ihre Computersicherheit» werden Privatpersonen und KMU-Mitarbeiter gratis geschult. Mehr Informationen finden Sie unter swisssecurityday.ch.



  


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