Firmenlink

 

560 Millionen Login-Daten veröffentlicht

Sicherheitsforscher haben eine Datenbank mit über 560 Millionen Login-Daten entdeckt. Darunter jene von Dropbox, LinkedIn und diversen sozialen Medien. So testen Sie, ob Sie betroffen sind.

von Alexandra Lindner, fby 18.05.2017
Bildergalerie 23 häufig genutzte Passwörter (kein Witz) 23 häufig genutzte Passwörter (kein Witz) 23 Fotos Zoom

Forscher der IT-Sicherheitsfirma Kromtech Security Center haben eine frei zugängliche Datenbank mit über 560 Millionen Login-Daten entdeckt. Die Daten stammen unter anderem aus rund zehn populären Onlinediensten wie LinkedIn, Dropbox, Lastfm, MySpace, Adobe und mehr.

Wie der Forscher Bob Diachenko dem Portal Gizmodo mitteilte, umfasse der Leak rund 243 Millionen unterschiedliche E-Mail-Adressen. Wer hinter dem Datendiebstahl steckt ist nicht bekannt. Zwar habe man die Provider der Clouds informiert, in denen die Daten-Container gefunden wurden, erfahrungsgemäss dauere es jedoch einige Zeit, bis entsprechende Schritte eingeleitet werden.

Suchmaschine Shodan stiess auf MongoDB-Datenbank

Entdeckt haben die Forscher von Kromtech den Leak laut Diachenko im Rahmen eines Routine-Checks. Über die Suchmaschine Shodan waren die Forscher auf ein Gerät gestossen, das mit einer ungesicherten Version der Open-Source-Datenbank MongoDB betrieben wird.

«Hiermit betonen wir noch einmal, wie wichtig es ist, seine Passwörter zu ändern», rät Diachenko. Ob auch Ihre Daten veröffentlicht wurden, können Sie unter anderem auf der Webseite «haveibeenpwned» überprüfen. Genauere Informationen, an welchem Datum etwa zuletzt auf Ihre Daten zugegriffen wurde, liefert die Seite «breachalarm».

Wie Sie sichere Passwörter für Ihre Online-Zugänge erstellen, haben wir Ihnen hier zusammengetragen.


    Kommentare

    • Pcikaboo83 18.05.2017, 12.56 Uhr

      Man hätte schon das ganze besser recherchieren können. Man kann auch eine Fake Mail angeben welche nicht existiert, und auch diese wurde anscheinend gehackt? Dann frage ich mal jetzt das PC Tipp Team, was soll man da dann machen?

    • Poldi 19.05.2017, 12.56 Uhr

      Bei "BreachAlarm" ist man sofort auf der Mailing Liste und muss sich wieder abmelden. Hoffentlich lassen die dass.

    • Poldi 19.05.2017, 18.46 Uhr

      Nein, sie lassen es nicht. Das Mail Bombardement geht weiter. Schon wieder ein automatischer Löschvorgang mehr nötig.

    weitere Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.