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6000 Schweizer E-Mail-Konten gehackt: So überprüfen Sie, ob Sie betroffen sind

Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) hat 6000 Adressen zu E-Mail Konten erhalten, die offenbar gehackt wurden und nun möglicherweise für illegale Zwecke missbraucht werden.

von Jens Stark 18.03.2016

Der Melde- und Analysestelle Informationssicherung Melani wurden rund 6000 gehackte E-Mail-Konten gemeldet. Es besteht die Gefahr, dass diese Konten mit den gehackten Passwörtern nun für illegale Zwecke (Betrug, Erpressung, Phishing usw.) missbraucht werden.

Melani hat deshalb ein Online-Tool publiziert, mit dem jeder überprüfen kann, ob seine E-Mail Adresse betroffen ist. Das Tool kann unter https://www.checktool.ch aufgerufen werden. Für die Überprüfung ist nur die Eingabe der E-Mail-Adresse notwendig. Diese werde nicht im Klartext übermittelt und auch nicht gespeichert, versichert Melani.

Glück gehabt: Die eingegebene Mail-Adresse war nicht in der Liste gehackter Schweizer Konten Glück gehabt: Die eingegebene Mail-Adresse war nicht in der Liste gehackter Schweizer Konten Zoom© Screenshot / PCtipp

Die Bundesstelle rät allen Personen und Unternehmen, diesen Check durchzuführen. Sollte ein E-Mail-Konto betroffen sein, gibt das Online-Tool eine entsprechende Meldung aus. In diesem Fall empfiehlt Melani den Betroffenen folgende Massnahmen:

  • Ändern Sie das Passwort des E-Mail-Kontos sofort.
  • Auch alle anderen online verwendeten Passwörter sollten Sie unverzüglich ändern. Insbesondere, wenn Sie das für das E-Mail-Konto verwendete Passwort auch für andere Dienste (Online-Shops, E-Banking usw.) verwendet haben.
  • Alle in den E-Mail-Kontakten aufgeführten Personen dahingehend informieren, dass sie beim Empfang von E-Mails mit Ihrem Absender vorsichtig sein und im Zweifelsfall bei Ihnen rückfragen sollen.
  • Überprüfen Sie in den nächsten Wochen jegliche Art von Kontoauszügen, iTunes-Belastungen und Ähnlichem. Sollten Sie Unregelmässigkeiten feststellen, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrer Bank respektive dem entsprechenden Unternehmen in Verbindung.


    Kommentare

    • neoping 23.03.2016, 20.24 Uhr

      Okay und jetzt soll die ganze Schweiz auf die Seite und selber checken ob ihre E-Mail Adressen noch sicher ist ? Und warum ist der Server des Test Tools in der USA ? Der Haupt Server der Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani) ist in der Schweiz ! Die Besitzer der Konten kann man warum genau nicht anschreiben ? Wenn es jemand gibt der mich aufklärt, bitte schnell :-)

    • Simon Gröflin 24.03.2016, 08.29 Uhr

      Okay und jetzt soll die ganze Schweiz auf die Seite und selber checken ob ihre E-Mail Adressen noch sicher ist ? Und warum ist der Server des Test Tools in der USA ? Der Haupt Server der Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani) ist in der Schweiz ! Die Besitzer der Konten kann man warum genau nicht anschreiben ? Wenn es jemand gibt der mich aufklärt, bitte schnell :-) Die Melani hat diesbzgl. noch ein paar Anfragen erhalten: http://www.govcert.admin.ch/blog/20/l[...]

    • neoping 24.03.2016, 10.51 Uhr

      Danke dir Simon... Ja für den Laien nicht immer sofort erkennbar. Aber einleuchtende Antworten....betreffend Sicherheit und Suchkriterien usw. Denke jetzt dass die einen guten Job machen. Dann werden wir mal unsere E-Mail Adressen checken.....

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