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Achtung vor Erpressungs-Software im Namen von Fedpol/Kobik

Das Fedpol warnt vor einer Ransomware. Opfer werden mit Geldforderungen erpresst - wegen angeblicher illegaler Aktivitäten im Internet.

von Simon Gröflin 10.02.2016

Das Fedpol warnt gegenwärtig vor einer Schadsoftware, die nach Befall des Computers ein behördenähnliches Logo einblendet. Opfern wird unter Androhung einer Sperrung des Browsers vorgeworfen, sich illegaler Aktivitäten im Internet beteiligt zu haben. Mit einem Geldbeitrag von Fr. 150.- (der Betrag kann variieren), zahlbar per PaySafeCard, werden Opfer zur Umgehung einer angeblichen Strafverfolgung überredet. 

Vorsicht vor Ransomware im Namen der Kobik/fedpol Vorsicht vor Ransomware im Namen der Kobik/fedpol Zoom

Je nach Betriebssystem und Browser liesse sich das gesperrte Browser-Fenster jedoch wieder schliessen, unter Windows wie üblich mittels Task-Manager (CTRL+Alt-Del). 

Das Fedpol empfiehlt, keine Zahlung zu tätigen und sonst sofort Anzeige bei der nächsten Polizeistelle zu erstatten. Den PC schützt man wie immer am besten, indem man Software-Updates und Antivirenprogramme auf dem neusten Stand hält. Verdächtige Inhalte darf man jederzeit der Kobik per Meldeformular übermitteln.

Tags: Schweiz

    Kommentare

    • Jambo 10.02.2016, 15.38 Uhr

      Aha, und die Frau auf dem Bild ist die Gesuchte oder nur als schlechtes Beispiel oder gar Abschreckung gedacht?

    • Simon Gröflin 10.02.2016, 16.41 Uhr

      Aha, und die Frau auf dem Bild ist die Gesuchte oder nur als schlechtes Beispiel oder gar Abschreckung gedacht? Das musst du die Kobik fragen;) https://www.cybercrime.admin.ch/kobik/de/home/warnmeldungen/meldungen/2016/2016-02-09.html Wenn die Ransomware dergestalt in Erscheinung tritt, ist es schon eine sehr schlecht gemachte Scareware;) Aber Hauptsache, wir haben gewarnt. Vielleicht kursieren davon ja noch weitere Erscheinungsformen. LG Simon

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