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Auf Social-Media-Plattformen: Falsche Links führen zu Smartphone-Ransomware

Vorsicht: Erneut werden per Facebook - teils mit gefälschten Profilen - Links zu verseuchten Websites versendet. Diese sind für Smartphones besonders gefährlich.

von Florian Bodoky 25.01.2016

Kommentarlos gesendete Links, die dank Push-Funktion häufig am Smartphone angeklickt werden, sind aktuell wieder ein Problem, wie unter anderem Blick am Abend auf Facebook vermeldet.

Gepaart mit gekaperten oder 1:1 kopierten Facebook-Profilen wollen Cyberkriminelle Geld verdienen: Sie verschicken scheinbar harmlose Links, hinter denen sich aber bösartige Ransomware versteckt. Bei einem Klick auf besagte Links erscheinen Meldungen auf dem Gerät, wonach das Phone nun gesperrt worden sei. Mittels Überweisung von 150 Franken via Pay-Safe-Card werde das Gerät wieder entsperrt.

Angebliche Bussgelder wegen Straftaten werden niemals so kommuniziert Angebliche Bussgelder wegen Straftaten werden niemals so kommuniziert Zoom© ZVG von Blick am Abend

Je nach Programmierung kann solche Ransomware sehr einfach beseitigt werden - etwa durch einfaches Abbrechen und Deinstallieren oder mittels Zurücksetzen des Geräts. Dies ist allerdings nicht immer der Fall. 

PCtipp rät: 

  • Überprüfen Sie den Absender solcher Facebook-Nachrichten immer ganz genau.
  • Lesen Sie auch allfällig mitgeschickte Nachrichten ganz genau. Sind sie in korrektem Deutsch verfasst, oder klingt es nach einem Übersetzungsprogramm? Sind seltsame Schriftzeichen, z.B. kyrillische, enthalten?
  • Öffnen Sie im Zweifelsfall keine Short-URLs wie bit.ly oder Ähnliches.
  • Melden Sie derartige Vorfälle bei Facebook und der Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität des Bundes (Kobik). 
  • Auf keinen Fall bezahlen.


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