Kobik warnt vor UBS-Phishing-Mails

Cyber-Kriminelle angeln einmal mehr nach Kreditkartendaten. Auf der Hut sein müssen insbesondere UBS-Kunden.

von Simon Gröflin 20.01.2016

Die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) warnt vor einer Phishing-Betrugsmasche mit angeblichem Absender UBS. In den Mails zu lesen ist eine in schlechtem Deutsch verfasste Aufforderung zur Absicherung des «3-D Secure»-Codes. Um keine Kartensperrung zu riskieren, sei innert 48 Stunden eine Absicherung dieses Sicherheitscodes fällig. Dazu soll der Empfänger einem Link folgen. Auf der gefälschten Seite befindet sich ein Formular zur Eingabe der persönlichen Banking-Daten.

So sieht die Phishing-Mail mit Absender UBS aus So sieht die Phishing-Mail mit Absender UBS aus Zoom© Kobik

Wie immer gilt: Die Bank würde nie (!) per E-Mail Banking-Daten von Kunden anfordern. Bei E-Mails mit Links, die auf eine Seite mit Dateneingabe weiterleiten, ist immer Vorsicht geboten. Nicht authentische Seiten erkennt man immer an der URL (oben im Adressfeld des Browsers).

Bei E-Mails mit Weiterleitung auf eine gefälschte Seite mit Formulareingaben ist immer Vorsicht geboten Bei E-Mails mit Weiterleitung auf eine gefälschte Seite mit Formulareingaben ist immer Vorsicht geboten Zoom© Kobik

Die Kobik rät bei Verdacht eines bereits stattfindenen Missbrauchs, umgehend die Bank oder das Kreditkarteninstitut zu kontaktieren und Verdachtsfälle dem Fedpol per Meldeformular mitzuteilen.

Tags: Schweiz

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