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Böse Kopierer: Neue Trojanermail imitiert Office-Absender

Neue Masche: Cyberkriminelle imitieren Unternehmens-Domains und versenden Malware.

von Florian Bodoky 02.02.2016

Besondere Vorsicht ist derzeit im Umgang mit E-Mails aus der eigenen Firma geboten: Aktuell kursieren nämlich E-Mails mit schädlichen Anhängen, die scheinbar von netzwerkfähigen Bürogeräten wie Kopierern, Druckern etc. des eigenen Unternehmens stammen. 

Dabei erhält das potenzielle Opfer E-Mails von Adressen wie kopierer@musterunternehmen.ch. (Die Domain «musterunternehmen» wird durch die Domain des jeweiligen Unternehmens ersetzt). Dies erzeugt Vertrauen, da nur Mitarbeiter Zugang zu diesem Gerät haben. 

Werden Makros aktiviert, können die verseuchten Mailanhänge grossen Schaden anrichten Werden Makros aktiviert, können die verseuchten Mailanhänge grossen Schaden anrichten Zoom© Heise

Im Anhang der E-Mails befinden sich Word-Dokumente, die mit schädlichen Makros versehen sind. Sollten Sie also demnächst eine derartige E-Mail erhalten, achten Sie auf den E-Mail-Inhalt und überlegen Sie, ob Sie überhaupt so eine Benachrichtigung erwarten. Bestehen auch nur die geringsten Zweifel, löschen Sie die E-Mail. War die Mail tatsächlich echt, kann sie auch erneut versendet werden. 


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