Google-Brille mit Laser-Tastatur?

Google hat für seine smarte Brille Google Glass eine Technik patentieren lassen, mit deren Hilfe ein Tastenfeld auf den Arm des Nutzers projiziert wird.

von Hannes Weber 18.01.2013

Die Brille projiziert das Tastenfeld auf die Hand oder den Arm (Bild: US-Patentbüro) Die Brille projiziert das Tastenfeld auf die Hand oder den Arm (Bild: US-Patentbüro) Zoom Die futuristisch anmutende Cyberbrille Google Glass eröffnet völlig neue Möglichkeiten was die Nutzung von Technologien wie Augmented Reality betrifft. Ein Problem aber hat das Konzept: Die Bedienung dürfte ziemlich fummelig ausfallen. Beim bisherigen Prototyp war die Rede von einem Touchpad an der Seite, über das auf die Funktionen der Brille zugegriffen werden kann. Doch jetzt hat Google ein Patent angemeldet, das um einiges mehr Bedienkomfort verspricht: Über einen kleinen Laser-Projektor sollen ganze Tastenfelder auf den Arm oder die Hand des Nutzers projiziert werden. Während der Projektor auf dem einen Bügel der Brille sitzt, ist auf dem anderen eine Kamera angebracht, welche die Eingaben des Nutzers auf der virtuellen Tastatur überwacht.

Mit der anderen Hand werden die virtuellen Tasten bedient (Bild: US-Patentbüro) Mit der anderen Hand werden die virtuellen Tasten bedient (Bild: US-Patentbüro) Zoom Ob und wann es die patentierte Technik in die Google-Brille schafft, ist unklar. Sicherlich ist das Konzept nicht ganz einfach umzusetzen. Virtuelle Tastaturen sind an sich keine neuen Erfindungen, neu ist aber die Kombination mit einer Brille wie Google Glass.

Die ersten Prototypen von Google Glass sollen Anfang Jahr an Entwickler ausgeliefert werden. Wann Googles Cyberbrille die Marktreife erlangen wird, steht aber noch in den Sternen.


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