Locky: BKA-Warnung ist ein Trojaner

Der Trojaner Locky ist wandelbar. Er trat als Word-Datei, als Fax oder Java-Script auf. Jetzt warnt er vor sich selbst.

von Florian Bodoky 03.03.2016

Beim Trojaner Locky ist kein Ende in Sicht. Weiterhin treibt er, geschickt getarnt, sein Unwesen im Internet und auf fremden Computern. Neu haben sich die Cyberkriminellen einen perfiden Trick ausgedacht: Sie versenden E-Mails im Namen des deutschen Bundeskriminalamts (BKA). In dieser E-Mail warnen sie die Nutzer vor dem gefährlichen Trojaner Locky. 

Um diesem Virus Herr zu werden, schickt das angebliche BKA gleich eine Software mit, um den Virus zu finden und zu vernichten. In der Tat ist diese Software aber nutzlos - hinter ihr verbirgt sich - Locky! Wer die Software startet, holt sich den Virus also selbst ins System. 

Mimikama warnt: Die E-Mail ist sehr professionell gestaltet und auch geschrieben. Selbst der Sprachtonus der Behörde sei gut getroffen. 

PCtipp rät: 

  • Öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge, wenn an deren Herkunft die geringsten Zweifel bestehen.
  • Halten Sie Ihren Browser und Virenschutz aktuell.
  • Wenn Sie Opfer von Locky werden, zahlen Sie auf keinen Fall das geforderte Lösegeld, sondern melden Sie es der Kobik.


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