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Microsoft krempelt Windows-Sparte um

Wohl nicht zuletzt wegen dem Vista-Debakel planen die Redmonder eine grosse Umstrukturierung ihrer Betriebssystemsparte. Bestandteil ist auch ein weiterer Ausbau der Online-Plattform Windows Live.

von Sascha Zäch 24.03.2006

Diese Woche musste Microsoft die Einführung von Windows Vista ein weiteres Mal verschieben [1]. Nur wenige Tage nach diesem Rückschlag kündigt der Softwarekonzern eine grosse Umstrukturierung seiner "Platforms & Services"-Sparte an. Die Redmonder wollen damit nach eigenen Angaben die "Windows- und MSN-Ressourcen besser auf Microsofts Live-Strategie abstimmen und sicherstellen, dass die Firma eine ganze Palette von softwarebasierenden Diensten Kunden und Firmen auf der ganzen Welt bieten kann". Gleichzeitig gibt das Windows-Unternehmen zu, dass mit der Umstrukturierung auch Microsofts Flexibilität für die Einführung neuer Produkte gesteigert werden soll. Hier hat die Firma wohl die grosse Verspätung von Windows Vista im Auge.

Neu gliedert Microsoft die "Platforms & Services"-Sparte in acht Abteilungen. Chef der wichtigen "Windows & Windows Live"-Abteilung wird Steven Sinofsky, gegenwärtig Leiter der Office-Gruppe. Er wird für die Planung und Umsetzung künftiger Windows-Versionen verantwortlich sein. Die Aufsicht über die Entwicklung des Windows-Kerns (Core Operating System Division) behält weiterhin Brian Valentine bei. Der oberste Sicherheitschef, Mike Nash, tritt aber aus der Abteilung aus. Er wird von Ben Fathi abgelöst. Nash soll weiterhin bei Microsoft arbeiten, wo genau werde noch nicht verraten, so der Softwarekonzern. Auch ganz an der Spitze gibt es eine Änderung: Jim Allchin, Co-Präsident der "Platforms & Services"-Sparte, wird im nächsten Jahr nach der Einführung von Windows Vista zurücktreten. Bis dahin arbeitet er weiterhin mit seinem Kollegen und Co-Präsidenten Kevin Johnson zusammen.

Interessant ist zudem Microsofts starke Fokussierung auf die neuen Windows-Live-Dienste [2]. Für sie stampft der Konzern gleich zwei Abteilungen aus dem Boden. Die "Windows Live Platform"-Gruppe unter der Leitung von Blake Irving und die "Online Business"-Gruppe unter der Regentschaft von David Cole. Gleichzeitig will sich Microsoft mehr auf die Entwicklung neuer Technologien (z.B. Ultra Mobile PCs) und auf Entwicklungsländer konzentrieren. Dafür ist künftig die "Market Expansion"-Gruppe unter der Führung von Will Poole verantwortlich. Die drei Abteilungen "Windows Client Marketing", "Server & Tools Business" und "Developer & Platform Evangelism" behalten ihre bisherigen Chefs bei.


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