Schnellere Virenscanner dank Grafikleistung

Virenscanner konnten sich in der Vergangenheit immer wieder als Performance-Blockade erweisen. Integrierte Grafikchips sollen mithelfen, dies zu verhindern.

von Simon Gröflin 17.04.2018

Aktuell unterstützt die CPU die Virenscanner in Situationen, wo es darum geht, speicherbasierte Angriffe abzuwehren. Auf sparsame Rechenknechte wie Notebooks kann sich das bei intensiven Scans nachteilig auf die gesamte Auslastung auswirken. Wie The Verge berichtet, plant nun Intel, den Virenscannern bald Performance-Zugriff auf die integrierten Chip-Grafiklösungen der Prozessoren zu erlauben. Mit der erweiterten Rechenleistung erhofft man sich mehr Leistung und Akkulaufzeit in einigen Systemen. Interne Benchmarks sollen belegen, dass die CPU-Last bereits von 20 Prozent auf 2 Prozent reduziert werden konnte. 

Der Chipmacher will die Intel Threat Detection Technology in den Prozessoren der sechsten, siebten und achten Generation zugänglich machen. Die effizientere Malware-Scanning-Technik soll zunächst der Windows Defender Advanced Threat Detection (ATP) zuteil werden. Intel soll aber nicht nur mit Microsoft kooperieren, sondern bereits mit anderen Antivirusherstellern an Lösungen arbeiten.


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