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Sourceforge verzichtet künftig auf Adware

Steter Tropfen höhlt den Stein: Die Sourceforge-Besitzer Bizx verzichtet nach Beschwerden auf Adware.

von Florian Bodoky 11.02.2016

Nach zahlreichen Beschwerden von Entwicklern hat SourceForge-Besitzer Bizx nun ein einsehen. Die Inhaber der Hosting-Plattform für Open-Source-Programme wird zukünftig nun auf die Implementierung von Adware verzichten.

Unter dieser Art von Software versteht man Programme, die zusätzlich zum eigentlich gewünschten Programm an den Download angeheftet wird und bei der Installation versucht, sich ebenfalls, möglichst unauffällig, auf dem Computer des Benutzers zu installieren. Zumeist ist diese Art von Software werbefinanziert, was dazu führt, dass andauernd störende und auffällige Werbebanner auf dem Bildschirm eingeblendet wurden oder Daten über das Nutzerverhalten des Users gesammelt wird.

Die Plattform SourceForge, ursprünglich zur Verwaltung von Open-Source-Projekten gedacht, wurde in der Vergangenheit heftig für diese Vorgehensweise kritisiert, zumal diese Programme in Einzelfällen auch fragwürdige enthielten und prinzipiell der Einwilligung der Entwicklerfirma bedürfen.  Grosse Empörung brach auch aus, nachdem kritischen Entwicklern der Zugriff auf ihre Projekte auf SourceForge verwehrt wurde


    Kommentare

    • neoping 23.02.2016, 15.53 Uhr

      Endlich, da wird sich sicher mancher freuen.....

    • PC-John 23.02.2016, 17.22 Uhr

      Was ist schon Sourceforge? Schaut doch mal bei Adobe nach. Installiert man einen Adobe-Reader (Komplett-Package), und passt nicht auf, so hat man ebenfalls Adware installiert. PC-John

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