Städtische IT soll sicherer werden

Die Stadt Zürich hat eine Kampagne für mehr Cybersicherheit lanciert. Mit einem Handbuch will sie ihre Mitarbeitenden sensibilisieren und schulen.

von Claudia Maag 18.06.2018 (Letztes Update: 18.06.2018)

Die Stadt Zürich hat eine Kampagne für mehr Sicherheit in der städtischen IT lanciert. Die Kampagne ist vergangene Woche gestartet. Durch das Verteilen eines Handbuchs sollen Mitarbeitende sensibilisiert und geschult werden. Dies schreibt das städtische Informatik-Kompetenzzentrum Organisation und Informatik (OIZ) in einer Mitteilung.

«Dank der stetigen Weiterentwicklung der technischen Abwehrmassnahmen und des Know-hows der städtischen IT-Profis gab es in den letzten Jahren keine erfolgreiche Cyberattacke auf die Stadt Zürich», schreibt das OIZ.

Trotzdem sei das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidend. Keine noch so ausgeklügelte Technik biete vollständigen Schutz, da bereits das Fehlverhalten einer einzelnen Person zu einem Verlust der Verfügbarkeit von IT-Services und Daten oder zu ungewolltem Offenlegen von vertraulichen Daten führen könnten. Die städtische Kampagne zur Informationssicherheit will den Mitarbeitenden richtiges Verhalten vermitteln, damit diese zu einem sicheren digitalen Arbeitsumfeld beitragen. Nach den Sommerferien werde die Kampagne fortgesetzt, wie es weiter heisst.

Im Video gibt das OIZ Tipps:

  • Aktivieren Sie automatische Updates.
  • Verwenden Sie genügend lange Passwörter ohne Bedeutung.
  • Sicherheit vor Neugier: Öffnen Sie keine Anhänge und Links von Personen, die Sie nicht kennen.


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