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Stratfor-Hack offenbart schwache Passwörter

Nach dem Stratfor-Hack durch Anonymous untersuchen Forscher nun die geklauten Daten. Wieder einmal ist die Einfachheit der gewählten Passwörter erschreckend.

von Jens Stark 04.01.2012

An der Utah Valley University sind derzeit 120 Computer daran, die verschlüsselten Passwörter aus dem Datenklau bei Stratfor Global Intelligence zu dechiffrieren. Über Weihnachten hatte die Hackergruppe Anonymous Namen, Kreditkartennummern sowie E-Mail-Adressen und Passwörter von Tausenden Abonnenten des in Texas beheimateten Think Tank veröffentlicht. Dem Datenklau sind auch zahlreiche hochkarätige Schweizer Personen zum Opfer gefallen. Diese stammten unter anderen aus Diplomaten- und Regierungskreisen sowie aus der Finanzindustrie.

Schwache Passwörter sind ein grosses Sicherheitsrisiko Schwache Passwörter sind ein grosses Sicherheitsrisiko Zoom Während die vielen Kreditkartennummern - viele von ihnen waren veraltet - höchstens Cyberkriminellen für kurze Zeit von Nutzen sein werden, sind die veröffentlichten Passwörter wesentlich sensibler. Könnten doch mit deren Hilfe sehr gezielte Cyberattacken auf internationale Firmen und Staaten gestartet werden.

Umso schockierender sind denn die ersten Ergebnisse der US-Forscher, die von zum Teil sehr simplen Passwörtern sprechen. Diese liegen zwar nicht als Klartext vor, sondern als MD5-Hash. Trotzdem sind auch so verschlüsselte Wörter schneller geknackt, wenn sie einfacher Natur sind.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: So werden die Passwörter entschlüsselt

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