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Trojaner bringt Drucker ans Limit

In den letzten Wochen hat ein Trojaner gewütet, der Drucker auf der ganzen Welt dazu brachte, spontan seitenweise Müll auszudrucken.

von Hannes Weber 25.06.2012

Die Sicherheitsexperten von Symantec hatten den Trojaner «Milicenso» eigentlich schon 2010 entdeckt. In den letzten zwei Wochen haben sie aber einen erneuten Ausbruch festgestellt, der seltsame Folgen nach sich zog. So erhielt Symantec mehrere Berichte von riesigen Druckjobs, die durch die Malware ausgelöst wurden. Den Grund dafür fanden die Sicherheitsexperten in einer ausführbaren Datei, die der Trojaner in das Druckerwarteschleifen-Verzeichnis von Windows kopierte. In der Folge versuchten die Drucker dann, die Datei auszudrucken, was in seitenweise unlesbarem Code resultierte. Verbreitet hat sich das Schadprogramm sowohl über E-Mail-Anhänge als auch über infizierte Webseiten.

Die primären Verbreitungsgebiete des Trojaners (Bild: Symantec) Die primären Verbreitungsgebiete des Trojaners (Bild: Symantec) Zoom Laut Symantec verkörpern die unverhofften Druckjobs aber kaum die eigentliche Absicht der Programmierer des Trojaners, vielmehr sei es wohl nur ein Nebeneffekt. Der eigentliche Zweck des Trojaners sei stattdessen die Installation einer Adware namens «Eorezo», die sich primär an französischsprachige Opfer wendet. Da hätten die Cyberkriminellen aber mal besser im Geografieunterricht aufgepasst: Laut Symantec machte sich der jüngste Ausbruch von «Milicenso» nämlich vorwiegend in den USA und Indien, ferner auch in Grossbritannien und Deutschland, nicht aber in Frankreich bemerkbar. Die Schweiz scheint vom druckwütigen Trojaner auch grösstenteils verschont worden zu sein.

Tags: Trojaner

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