Vorsicht, böser Toaster! - USA wollen via IoT spionieren

Die Nachrichtendienste der USA wollen künftig das Internet der Dinge auch für Schnüffelzwecke nutzen.

von 11.02.2016
Will das Internet der Dinge zur Spionage nutzen: James Clapper Will das Internet der Dinge zur Spionage nutzen: James Clapper Zoom  Dies hat kein Geringerer als James Clapper, Direktor der nationalen Nachrichtendienste der USA, in einem Bericht für die Verteidigungskomission des Senats (United States Senate Armed Services Committee) dargelegt. Demnach wollen die Geheimdienste des Landes das Internet der Dinge für ihre Zwecke nutzen. «In Zukunft könnten die Nachrichtendienste das Internet der Dinge zur Identifikation, Überwachung, Aufsicht, Ortung, Anheuerung oder für den Zugang zu Netzwerken und Anwenderinformationen nutzen», schreibt Clapper in seiner Stellungsnahme zu Handen des Parlamentsausschusses.

Gleichzeitig hat US-Präsident Barack Obama angekündigt, er wolle 19 Milliarden Dollar für mehr Cybersecurity beantragen. Das ist 35 Prozent mehr als im letzten Jahr. Damit soll zum einen die veraltete und anfällige Infrastruktur der offiziellen Webauftritte des Landes erneuert werden. Zum anderen soll die Position eines Chief Infromation Security Officers (CISO) geschaffen werden, der die Renovationsarbeiten an der IT-Infrastruktur zu überwachen hat. Ebenfalls gegründet werden soll eine Kommission, die sich ganz generell um die Cyber-Abwehr des Landes kümmern wird.


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