Vorsicht: Phishing-Versuch im Namen der UBS

Derzeit sind Phishing-Mails im Umlauf, die vorgeben, von der UBS zu stammen. Offenbar wird versucht, an die Kontendaten der Adressaten zu gelangen.

von Jens Stark 03.09.2014
So sieht die Phishing-Mail aus, die heute Morgen verschickt wurde So sieht die Phishing-Mail aus, die heute Morgen verschickt wurde Zoom Mit der Betreffzeile «UBS AG Alarm Ihrer Bank Internet-Banking gesperrt‏» zirkulieren derzeit offensichtlich Phishing-Mails. Zumindest fand sich das Schreiben, das angeblich von der UBS stammen soll, aber mit einer völlig fremdartigen E-Mail-Adresse verschickt wurde, im Posteingang des Bluewin-, respektive Swisscom-Webmail-Kontos des Autors.

Die Mail weist alle typischen Merkmale eines solchen Betrugsversuchs auf. Der Adressat wird unter einem Vorwand dazu aufgefordert, seine Konteninformationen mitzuteilen. Das Schreiben ist recht professionell gemacht, es enthält das Logo und Zusatzangaben der Bank. Das verwendete Deutsch ist nur wenig fehlerhaft. Der Link führt aber zu einer Webadresse in Montenegro (Länderendung .me).

Wie immer bei Phishing-Mails sollten diese am besten ungelesen gelöscht werden. Keinesfalls sollte auf Links geklickt und schon gar keine Angaben zum eigenen Bankkonto gemacht werden.


    Kommentare

    • soundnet 03.09.2014, 16.17 Uhr

      Alternative für Mutige: Link klicken und anschliessend die Adresse analysieren: sehr oft handelt es sich um normale Webseiten, welche offfensichtlich für solche Phishingversuche missbraucht werden. Danach mit Whois den Hoster bzw. Registrar herausfinden und ein Mail an die meistens vorhandene abuse-Mail schicken. Hat schon Wunder gewirkt...Aber Vorsicht: manchmal wird man auch aufgefordert, einen Anhang herunterzuladen. Dies darf man natürlich keinesfalls tun. Natürlich besteht auch die Gefahr e[...]

    • Gaby Salvisberg 03.09.2014, 16.40 Uhr

      Hallo Fido Alternative für Mutige: Link klicken und anschliessend die Adresse analysieren Da würde ich aufpassen! Man kann die URL auch per Whois analysieren, ohne die verlinkte Webseite tatsächlich zu öffnen :). Das wäre sowieso klüger, da auf der Zielwebseite nicht nur ein Phishing-Forumular, sondern auch ein Browser-Exploit lauern könnte. Das bedeutet in der Phishing-Mail keinen normalen Klick auf den Link, sondern Rechte Maustaste, dann etwas wie Link-Adresse kopieren oder URL kopieren, [...]

    • sponspot 03.09.2014, 17.08 Uhr

      Seit gestern sind ähnliche Mails via Cablecom im Netz unterwegs. Habs Cablecom gemeldet, aber bisher gab es bei Cablecom keine Reaktion.... ist doch Kundenfreundlich, wenn man Phishing-Mails via Cablecom (hispeed) Adressen bekommt und Cablecom reagiert nicht, trotz Wissen!!

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