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Zugangsdaten gestohlen: Sind Sie betroffen?

Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung Melani meldet 21'000 gestohlene Login-Daten. Hier erfahren Sie, ob Sie davon betroffen sind.

von Florian Bodoky 29.08.2017 (Letztes Update: 30.08.2017)

Wie Melani meldet, seien ihr «aus vertraulicher Quelle» zugetragen worden, dass bei einem grösseren Datendiebstahl 21'000 Login-Datensätze, bestehend aus E-Mail-Adressen und Passwörtern, entwendet worden. Diese seien nun in den Besitz von Drittpersonen gelangt. 

Aufgrund der «Gewohnheit», das gleiche Passwort bei verschiedenen Logins zu verwenden, müsse man davon ausgehen, dass weitere Logins bereits betroffener Personen in den Besitz von Cyberkriminellen geraten könnten. Diese könnten dann für Phishing oder andere kriminelle Taten missbraucht werden. 

Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes hat deshalb online ein Tool aufgeschaltet, das es ermöglicht herauszufinden, ob die eigene E-Mail-Adresse von diesem Diebstahl betroffen ist. Unabhängig davon, ob man im vorliegenden Fall betroffen ist, rät Melani zu folgenden Schutzmassnahmen:

  • Ändern Sie das Passwort sämtlicher Onlinekonten, die mit der betroffenen E-Mail-Adresse verknüpft sind (E-Mail-Konto, Onlineshops, E-Banking, soziale Medien etc.).
  • Verwenden Sie bei jedem Internetdienst/Onlineportal ein separates Passwort.
  • Aktivieren Sie wo immer möglich die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Überprüfen Sie in den nächsten Wochen jegliche Art von Kontoauszügen, iTunes-Belastungen etc. Sollten Sie Unregelmässigkeiten feststellen, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrer Bank respektive dem entsprechenden Unternehmen in Verbindung. 
  • Informieren Sie alle in den E-Mail-Kontakten aufgeführten Personen dahingehend, dass sie beim Empfang von E-Mails mit Ihrem Absender vorsichtig sein und im Zweifelsfall bei Ihnen rückfragen sollen.  

Tags: Hacker

    Kommentare

    • karnickel 30.08.2017, 10.04 Uhr

      Das Schöne an solchen Sicherungsaktionen ist nun aber immer, dass niemand einem sagt, bei wem nun allenfalls meine Zugangsdaten gestohlen worden seien. Nehmen wir einmal an, ich hätte 1000 Zugangspunkte. Dann hätte ich auch 1000 verschiedene Passwörter. Das würde für ein mir nachvollziehbares Vorgehen nun also bedeuten, dass ich mir 1000 neue Passwörter generieren lassen müsste, diese danach an diesen 1000 Diensten auswechseln und erst dann, bei der in diesem Artikel angegebenen URL die vorherig[...]

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