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Office 2010: keine Updates

Ab Mai verkauft Microsoft das Office 2010 – vorerst an Firmenkunden. Privatnutzer müssen einen Monat länger warten, können sich aber schon jetzt eine Gratiskopie von Office sichern.

blue_quad von Mark Schröder (09.03.2010)

vergrößen Mit Office 2010 und den zugehörigen Produkten Project, SharePoint sowie Visio führt Microsoft nicht nur neue Funktionen ein, sondern ändert auch die Updatepolitik. So gibt es erstmals keine Updates von früheren Office-Versionen mehr. Insbesondere Benutzer von alten Paketen wie Office XP oder Office 2003 sind damit gezwungen, ein Vollprodukt zu kaufen.

Für Besitzer von Office 2007 ist der Updatehürde nicht ganz so hoch: Allen Anwendern, die zwischen dem 5. März 2010 und dem 30. September 2010 ein Office 2007 kaufen, gewährt Microsoft eine «Technologie-Garantie». Sie dürfen nach dem Verkaufsstart die 2010-Version kostenfrei herunterladen und bekommen gegen eine geringe Gebühr auch eine CD geschickt. Das Update ist damit gratis, aber zeitlich beschränkt.

Preise: Box und Product Key Card
Die Vollprodukte von Office verkauft Microsoft künftig in zwei Varianten: Einer Box und einer «Product Key Cards». Erstere enthält ein Medium plus einen Lizenzcode, letztere nur den Lizenzcode. Die «Product Key Cards» können einerseits benutzt werden, um eine Trial von Office 2010 in ein Vollprodukt umzuwandeln, andererseits aber auch die auf neuen Computern vorinstallierte «Office Starter»-Ausgabe freizuschalten. Office Starter besteht aus abgespeckten Versionen von Word und Excel. Sie ersetzt das Works-Paket.

Die Schweizer Detailhandelspreise für Office 2010 sind:
- Home and Student: 220 Fr. (Box) / 170 Fr. (Key Card)
- Home and Business: 550 Fr. / 350 Fr.
- Professional: 1000 Fr. / 750 Fr.

Im vergleich mit den US-amerikanischen Preisempfehlungen schlägt Microsoft hierzulande kräftig drauf: So kostet zum Beispiel die populäre «Home and Student» als Box nur rund 150 US-Dollar, der Produktschlüssel für «Home and Business» circa 200 US-Dollar und die «Professional»-Ausgabe im Karton knapp 500 US-Dollar.

Office 2010 auf drei Computern
Hüben wie drüben gleich sind die Lizenzbedingungen. Ein Käufer des Boxprodukts erwirbt das Recht, die Software auf zwei PCs gleichzeitig zu nutzen – bisher war es einer. Die «Product Key Card» erlaubt das Freischalten und gleichzeitige Starten nur einer Office-Kopie. Bei der «Home and Student»-Edition bleibt alles beim Alten: Sie darf auf bis zu drei Computern gleichzeitig verwendet werden.



  


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