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IE10: Microsoft will ein Web ohne Plug-Ins

Die Metro-Variante des Internet Explorers 10 wird keine Plug-Ins unterstützen. Webseiten, die solche Erweiterungen voraussetzen, müssen in der klassischen Desktop-Anwendung des Browsers geöffnet werden.

blue_quad von Hannes Weber (01.02.2012)

Microsoft sieht im Internet der Zukunft offenbar keinen Platz für Browser-Plug-Ins. Deshalb wird die Metro-Variante des Internet Explorer 10, die Bestandteil von Windows 8 sein wird, grundsätzlich keine Erweiterungen unterstützen. Laut des IT-Riesen sind die meisten Plug-Ins einfach nicht für kleine Bildschirme, eingeschränkte Akkulaufzeiten und die Bedienung ohne Maus konzipiert. Angesichts der Tatsache, dass Microsoft mit Windows 8 den Durchbruch auf mobilen Geräten wie Tablets erreichen will, eine ungünstige Voraussetzung. Ein Browser ohne Plug-Ins biete dem Nutzer ein sichereres und stabileres Surferlebnis.

Dialog informiert Anwender

Was aber passiert, wenn eine Webseite ein Plug-In voraussetzt? Diese Webseite kann ja dann nicht mit der Metro-Version des Internet Explorers 10 betrachtet werden. Stattdessen wird im Browser ein Dialog erscheinen, der darauf aufmerksam macht, dass die Webseite nur in der Desktop-Version des IE10 geöffnet werden kann. Mit einem Klick lässt sich die dann gleich aufrufen. Damit der Dialog erscheint, muss von den Entwicklern lediglich ein entsprechender Meta-Tag oder ein Eintrag im HTTP-Header der Webseite angelegt werden.

Dieser Dialog erscheint beim Aufrufen einer Webseite die Plug-ins erfordert in der Metro-Version des IE 10vergrößenDieser Dialog erscheint beim Aufrufen einer Webseite die Plug-ins erfordert in der Metro-Version des IE 10 Microsoft wird mit Windows 8 eine komplett neue Nutzeroberfläche namens Metro einführen, die sich an aktuellen Oberflächen von mobilen Betriebssystemen wie dem firmeneigenen Windows Phone 7.5 orientiert. Gleichzeitig wird auch eine neue Art von Software-Anwendungen eingeführt: Die Metro-Apps, die ebenfalls ähnlich den von Tablets und Smartphones bekannten Apps funktionieren. Parallel dazu wird es aber auch weiterhin die klassischen, sogenannten Desktop-Anwendungen geben, die wie gewöhnliche Programme unter Windows 7 funktionieren. Für die nächste Version des Internet Explorers wird es sowohl eine Metro- als auch eine Desktop-Version geben.



     


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